Die Vereinten Nationen (UNO) wurden am 26. Juni 1945 in San Francisco von 51 Staaten gegründet. Ihre Wurzeln hat die UNO in den Haager Friedenskonferenzen und im Völkerbund, der nach dem Ersten Weltkrieg gegründet worden war, um den Frieden auf der Welt dauerhaft zu sichern. Als Rechsgrundlage dient die Charta der Vereinten Nationen.
Zu den Zielen der UNO zählen unter anderem:
- den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu erhalten;
- freundschaftliche Beziehungen zwischen den Staaten auf der Basis der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung zu entwickeln;
- internationale wirtschaftliche, soziale, kulturelle und humanitäre Probleme zu lösen;
- die Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle Menschen zu fördern.
Grundlage der UNO ist die souveräne Gleichheit aller Nationen. Zu den drei zentralen Tätigkeitsbereichen der UNO zählen die Friedenssicherung, die Zusammenarbeit in Fragen der Entwicklungspolitik und der Schutz der Menschenrechte.
Wichtigste Organe der UNO sind die Generalversammlung, der Weltsicherheitsrat, das UN-Sekretariat, der Internationale Gerichtshof, der UN-Wirtschafts- und Sozialrat sowie der UN-Treuhandrat.
Zudem existieren zahlreiche Neben- und Sonderorganisationen. Hauptsitz der UNO ist New York. Offizielle Amtsprachen sind Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch und Spanisch. Derzeit gehören 193 Staaten der UNO an. Die Cook-Inseln, der Kosovo, die Türkische Republik Nordzypern, Palästina, die DAR Sahara, Taiwan und der Vatikan sind keine Mitglieder.
Mitglieder
Beobachter
Ehemalige Mitglieder
UN-Sonderorganisationen
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Ben Cahoon, Jorge Candeias, Blas Delgado, Jan Oskar Engene, Martin Gruve, Željko Heimer, Zoltán Horváth,
Eugene Ipavec, António Martins, Clay Moss, Jaume Ollé, Marcus E.V. Schmöger; / FOTW Flags Of The World;
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