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Wissenswertes rund um die Ewige Stadt Rom
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Es heißt, alle Wege führen nach Rom. War die ewige Stadt in der Antike eine der größten Metropolen und Anziehungspunkte der damals bekannten Welt, suchten im Mittelalter vor allem fromme Pilger Erbauung und Sündenvergebung an den heiligen Stätten. Ihnen folgten Bildungsreisende und jene, die in Rom den Schatten der Antike und den Geist der großen Kunst suchten - allen voran Johann Wolfgang von Goethe.
Heute ist Rom eine vielschichtige Stadt. Die Antike, frühchristliche Kunst und Barock hinterließen ebenso ihre Spuren im Straßenbild wie die Aufbruchzeit nach der Einigung Italiens 1871 und die faschistische Ära unter Benito Mussolini. Zudem zieht der Vatikan heute jährlich Millionen von Pilgern in die Hauptstadt der Christenheit an. Im Jahre 1980 wurden der Vatikan und die Altstadt von Rom zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Zudem haben in der italienischen Hauptstadt auch die UN-Organisationen FAO, IFAD und WFP ihren Sitz.
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S.P.Q.R. - SENATUS POPULUSQUE ROMANUS
Senat und Volk von Rom
Leitspruch der Stadt Rom
Rom - Zahlen und Fakten
Fläche: 1.285,306 km²
Einwohner: 2.776.362 Einw. (Stand: August 2011)
Bevölkerungsdichte: 2.160 Einwohner/km²
Gliederung: 19 Munizipien und 155 Stadtbereiche
Telefonvorwahl: 0039 (Italien) - 06 (Stadt)
PLZ-Bereich: 00100 (allgemein) - 00121 bis 00199
Bürgermeister: Giovanni Alemanno (seit 2008)
Nationalfeiertage: 25. April und 2. Juni
Internet: www.comune.roma.it und www.romaturismo.it
Partnerstädte:
Achacachi/Bolivien
Athen/Griechenland
Belgrad/Serbien
Cincinnati/USA
New York/USA
Paris/Frankreich
Peking/China
Plowdiw/Bulgarien
Seoul/Südkorea
Tirana/Albanien
Tokio/Japan
Landes- und Stadtinformationen:
Staatliches Italienisches Fremdenverkehrsamt Enit, Direktion für Deutschland, Österreich und Schweiz, Barckhausstraße 10, D-60325 Frankfurt/Main
Telefon: +49 - (0)69 - 23 74 34, Fax: +49 - (0)69 - 23 28 94
E-Mail: frankfurt@enit.it, Internet: www.enit-italia.de
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 09.15-17.00 Uhr, Samstag geschlossen
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Italien:
Ambasciata della Repubblica Federale di Germania
Via San Martino della Battaglia, 4, I-00185 Rom
Telefon: +39 - 06 - 49 21 31, Fax: +39 - 06 4 45 26 72
Internet: www.rom.diplo.de
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl
Ambasciata di Germania presso la Santa Sede
Via di Villa Sacchetti 4-6, I-00197 Rom
Telefon: +39 - 06 - 80 95 11, Fax: +39 - 06 - 80 95 12 27
Internet: www.vatikan.diplo.de
Allgemeine Infos im Internet:
Geschichte Roms im Überblick
Stadt und Kommune Rom
Wikipedia: Rom im Überblick
Wikipedia-Portal Rom und Römisches Reich
Wikivoyage über Rom
Wikitravel über Rom
Wikipedia-Portal Italien
Vatikan - Der Heilige Stuhl
Staat der Vatikanstadt
Länderprofil des Vatikan
Wikipedia: Der Vatikan im Überblick
Wikipedia-Portal Vatikan
Vatikan-Glossar
Wikipedia: Römisch-Katholische Kirche
Webcam des Vatikan
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Kurzinfo: Souveräner Malteserorden |
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Der Souveräne Malteserorden ist eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft und wurde bereits im 11. Jahrhundert in Palästina gegründet. Das Ziel des Ordens ist die Unterstützung von Alten, Behinderten, Flüchtlingen, Kranken und Leprakranken auf allen fünf Kontinenten - unabhängig von ihrer Religion und Herkunft. Gegründet wurde der Orden vom Spital des heiligen Johannes zu Jerusalem bereits im Jahre 1048; er ging aus einem Pilgerspital hervor, das Kaufleute aus Amalfi gestiftet und Johannes dem Täufer geweiht hatten. Daraus leitete sich auch der Name Johanniter ab. Während der Zeit der Kreuzzüge wurden der Orden zum Schutz der Pilger jedoch zu einem Ritterorden ausgebaut. Nach der Vertreibung aus Palästina im Jahre 1291 wurde der Sitz nach Zypern, ab 1309 nach Rhodos verlegt. Nach der Eroberung der Insel durch die Osmanen residierte der Orden ab 1530 schließlich auf Malta. Seitdem bürgerte sich auch die Bezeichnung Malteserorden ein. Am 12. Juni 1798 wurde der Orden erneut vertrieben - dieses Mal von Napoleon Bonaparte. In Rom residiert er nun seit 1834 als souveränes und nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt.
Weltweit gehören dem Orden etwa 12.500 Mitglieder an; die oberste Führung hat ein Großmeister inne, der auf Lebenszeit gewählt wird. Zudem wird vom Papst ein Kardinalpatron des Malteserordens ernannt, der die spirituelle Ausrichtung des Ordens und seiner Mitglieder fördern sowie die Beziehungen zum Heiligen Stuhl pflegen soll. Der Malteserorden verfügt zudem über eine eigene Währung: ein Scudo entpricht zwölf Tarì und 240 Grani. Zudem verfügt er über eigene Briefmarken und bilaterale Postverträge mit 56 Staaten. Auch außenpolitisch ist der Malteserorden aktiv: derzeit unterhält er diplomatische Beziehungen zu 103 Staaten sowie ständige Vertretungen zu fünf weiteren Staaten - darunter auch mit Deutschland. Zudem ist der Orden als ständiger Beobachter bei den Vereinten Nationen (UNO) vertreten und unterhält ständige Missionen an den UN-Standorten. In Deutschland ist der Orden mit über 600 Einrichtungen der Altenhilfe, Krankenhäuser und Hospizarbeit, ambulante Pflege und Betreuung, Erste-Hilfe-Ausbildung, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, Jugendarbeit, Jugend- und Suchthilfe und Gesundheitsförderung vertreten. Dazu zählt unter anderem auch der am 1. Januar 1953 gegründete Malteser Hilfsdienst.
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Bekannte Persönlichkeiten der Stadt Rom
Bekannte Persönlichkeiten des antiken Rom
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Das antike Rom
Rom wurde auf sieben Hügeln erbaut. Es gibt verschiedene Aufzählungen darüber, welche der zahlreichen Erhebungen zu diesen Hügeln gehören. Unbestritten gehören aber das Kapitol und der Palatin dazu. In der Senke zwischen beiden Hügeln entstand mit dem Forum Romanum und den Kaiserforen das antike Zentrum der römischen Welt. In dessen unmittelbarer Umgebung entstand im Laufe der Zeit ein Ring heidnischer und christlicher Bauwerke und Denkmäler, die eng mit dem Kapitol und Palatin zusammenhängen.
- Das Forum Romanum war für Jahrhunderte der Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und bürgerlichen Lebens im antiken Rom. Die römischen Kaiser erweiterten das Forum durch die sogenannten Kaiserforen. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Imperiums verfiel das Forum Romanum jedoch zusehend. Viele Bürger nutzen die verfallenden Bauten als Steinbruch - zeitweilig fungierte es sogar als "Campo Vaccino" ("Kuhweide"). Erst im 18. Jahrhundert begannen dort die ersten Ausgrabungen.
- Der Palatin - einer der sieben Hügel Roms - gilt als Wiege der Stadt Rom. Bereits im 10. Jahrhundert fanden sich hier menschliche Ansiedlungen. Im 16. Jahrhundert entstanden hier die Farnesinischen Gärten - eine grüne Oase im Zentrum der Stadt.
- Das Kolosseum ist das größte Amphitheater Roms und gleichzeitig der größte geschlossene Bau der römischen Antike überhaupt. Über Jahrhunderte war das 80 n. Chr. vollendete Bauwerk der Schauplatz grausamer Gladiatorenkämpfe und anderer "Volksbelustigungen". Im Mittelalter diente das Kolosseum als Steinbruch für andere Bauwerke.
- Der Konstantinsbogen erinnert an den Sieg Kaiser Konstantins I. des Großen über seinen Widersacher Maxentius an der Milvischen Brücke am 28. Oktober 312 n. Chr. Der Bogen ist der größte und jüngste der drei Triumphbögen im antiken Viertel des Forum Romanum.
- Das Pantheon ist heute der einzige vollständig erhaltene Kuppelbau der Antike. Er geht zurück auf Agrippa - einen römischen Feldherrn und engen Vertrauten des Augustus. Der Bau war ein Heiligtum, dass allen Göttern geweiht war, möglicherweise aber auch als Kaiseraula, Audienz- und Gerichtsraum diente. Kaiser Hadrian ließ das Pantheon zwischen 118 n. Chr. und 125 n. Chr. neu gestalten - im Jahre 609 wandelte Papst Bonifaz IV. den einst heidnischen Tempel in eine christliche Kirche um. Mit einem Durchmesser von 43,3 Metern besitzt das Pantheon die größte Kuppel der Welt.
- Der Circus Maximus war die größte Vergnügungsanlage, die jemals in Rom gebaut wurde. Sein Fassungsvermögen betrug zwischen 200.000 und 375.000 Zuschauer. Ursprünglich fanden hier die Zirzensischen Spiele - religiöse Handlungen - statt. In der Kaiserzeit fanden hier vor allem Wagenrennen statt. Es gab aber auch viele Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen.
- Ein weiteres Wahrzeichen Roms ist die Engelsburg. Sie wurde ursprünglich als Grabmal für Kaiser Hadrian (117-138 n. Chr.) und seine Familie erbaut. In der Folgezeit diente es seinen Nachfolgern bis Kaiser Septimius Severus (193-211 n. Chr.) und deren Familienangehörigen als Grablege. Ihren heutigen Namen erhielt die Engelsburg im Jahre 590, als Papst Gregor I. der Große über dem Grabmal die Erscheinung des Erzengels Michael gesehen haben soll. Seit dem 10. Jahrhundert diente sie als Fluchtburg für die Päpste - später auch als Gefängnis der Inquisition oder als Schatzkammer der Päpste. Heute ist die Engelsburg ein Museum. Gleichzeitig mit der Engelsburg wurde auch die Engelsbrücke gebaut - eine der Hauptbrücken Roms.
- Ebenfalls ein Wahrzeichen ist die Cestius-Pyramide, die im 12 v. Chr. errichtet wurde. Sie dient dem Prätoren und Volkstribun Gaius Cestius als Grabmal - sie ist 36,4 Meter hoch und die Seitenlänge beträgt 29,5 Meter.
- Die Caracalla-Thermen sind eine antike Badeanlage, die zwischen 206 n. Chr. und 216 n. Chr. erbaut wurden. Sie erstreckten sich auf einer Fläche von 330x330 Metern und konnten bis zu 2.000 Badegäste aufnehmen. Neben einigen Schwimmbecken und Gärten beherbergte sie Gymnastik- und Versammlungsräume, Bibliotheken und diverse Dienstleistungsbetriebe wie Friseurgeschäfte.
- Von 298 n. Chr. bis 306 n. Chr. wurden zudem die Thermen des Diokletian errichtet, die neben den Caracalla-Thermen zu den größten antiken Badeanlagen Roms gehören. Sie maß 376x361 Meter. Im Jahre 537 wurden die Thermen jedoch zerstört - die Überreste dienten unter anderem als Steinbruch.
- Die Via Appia Antica war eine der wichtigsten Straßen im Römischen Reich. Sie wurde 312 v. Chr. von Appius Claudius Caecus angelegt und führte ursprünglich über 195 Kilometer bis Capua. Um 265 v. Chr. wurde die Straße bis Brindisi verlängert, wodurch sie zu einer der wichtigsten Handelsstraßen Italiens und des Römischen Reiches wurde. Noch heute ist die Via Appia auf ihrer vollen Länge von etwa 540 Kilometern befahrbar - ein Teil ist zwar asphaltiert, aber auf weiten Strecken ist noch immer die alte römische Pflasterung zu finden.
- Entlang der Via Appia Antica entstanden zudem die Katakomben - einst unterirdische Grabstätten, die von Christen, Juden und Römern gleichermaßen genutz wurden. Zu Zeiten der Christenverfolgungen wurden hier außerdem auch viele christliche Märtyrer bestattet, an deren Gräbern auch Gottesdienste stattfanden.
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Das christliche Rom
Rom ist heute ein Zentrum des Christentums. Hier stehen mittlerweile weit über hundert Kirchen, von denen viele besonders prunkvoll ausgestattet sind und Kunstwerke von unschätzbarem Wert enthalten. Neben den vier Patriachalbasiliken gibt es sieben Hauptkirchen sowie zahlreiche mittelalterliche, Gotik- oder Barockkirchen.
- Die Patriachalkirche San Giovanni in Laterano (Laterankirche) ist eine der ältesten christlichen Kirchen Roms. Sie ist eine der sieben Hauptkirchen und die eigentliche "Papstkirche", das heißt: sie ist die Bischofskirche des Papstes in seiner Funktion als Bischof von Rom. Die Kirche ist zudem Teil des Lateran - einem Bereich, zu dem unter anderem auch ein antikes Baptisterium, die Papstkapelle "Sancta Sanctorum", einer der größten Obelisken Roms sowie der Lateranpalast aus dem 16. Jahrhundert gehören. Dieser war der ursprüngliche Amtssitz der Päpste und damit Regierungssitz des Kirchenstaates. Am 11. Februar 1929 wurden hier die Lateranverträge unterzeichnet.
- Ebenfalls eine der vier Patriachalkirchen ist San Paolo fuori le Mura (Sankt Paul vor den Mauern). Sie wurde an dem Ort erbaut, an dem der Überlieferung nach der Apostel Paulus enthauptet wurde. Die erste Sankt-Pauls-Basilika wurde noch während der Regierungszeit Konstantins I. des Großen (306-337) erbaut und war bis zum Bau des Petersdoms die größte Kirche der Welt. Durch einen Brand wurde sie 1823 fast völlig zerstört - die heutige Basilika wurde nach antikem Vorbild wieder erbaut und 1854 geweiht.
- Die Patriachalkirche Santa Maria Maggiore - auch Basilica Liberiana genannt - wurde der Legende nach von Papst Liberius (352-366) erbaut, als an dieser Stelle im August Schnee gefallen sein soll. Die heutige Kirche wurde unter Papst Sixtus III. (432-440) erbaut und im 17./18. Jahrhundert entscheidend umgestaltet.
- In der Nähe des Kolosseums steht die Basilika San Pietro in Vincoli (St. Peter in den Ketten). Namensgebend sind die Ketten ("Vincoli") in einem Glasbehälter unter dem Altar. Der Legende nach soll der Apostel Petrus während seiner Gefangenschaft in Jerusalem an diese gekettet worden sein. Bekannt wurde die Kirche jedoch erst durch Michelangelos Statue des Mose, die er für das Grabmal Papst Julius II. (1503-1513) fertiggestellt hatte. Zudem ist im linken Seitenschiff der deutsche Kirchenmann und Universalgelehrte Nikolaus von Kues begraben - er gilt als der bedeutenste Philosoph und als einer der bedeutendsten Mathematiker des 15. Jahrhunderts.
- Eine der sieben Pilgerkirchen Roms ist auch Santa Croce in Gerusalemme (Heilig Kreuz in Jerusalem). Ihre Gründung geht auf die Legende von der Auffindung des Kreuzes Christi durch Konstantins Mutter Helena zurück. Diese soll die Reliqiue um 320 in Jerusalem gefunden und nach Rom gebracht haben.
- Die Kongregationskirche Il Gesú gilt als Vorbild für den europäischen Kirchenbau des Barock. Zudem ist sie die Mutterkirche des Jesuiten-Ordens, der 1534 von Ignatius von Loyola gegründet wurde. Ursprünglich stand hier eine kleine Kapelle - Kardinal Alessandro Farnese ließ hier jedoch nach 1568 die heutige Kirche erbauen, die 1584 geweiht wurde. Neben der Kirche ist ein kleines Museum eingerichtet, in dem die Wohnräume des Hl. Ignatius gezeigt werden.
- Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt Santa Maria del Popolo. Sie wurde zwischen 1472 und 1480 nach den Entwürfen des Architekten Baccio Pontelli in der Form einer Basilika mit drei Schiffen gebaut. Der Legende nach soll der römische Kaiser Nero (54-68) hier begraben worden sein. Besonders sehenswert: die Cerasi-Kapelle, die Chigi-Kapelle sowie Grabmal des päpstlichen Bankiers Agostino Chigi.
- Die Kirche Santa Maria in Trastevere gilt als älteste Marienkirche Roms und bildet dem davorliegenden Platz das Zentrum des römischen Stadtteils Trastevere. Besonders sehenswert sind die Mosaiken in der Apsis, die aus dem 12. Jahrhundert stammen. Trotz der barocken Ergänzungen hat die Kirche jedoch ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt.
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Highlights rund um Rom
- Auf dem Kapitol waren in der Antike eine Fluchtburg sowie die wichtigsten Tempel der antiken Mythologie beheimatet. Dadurch war es das wichtigste religiöse Zentrum Roms und des gesamten Imperiums. Heute befinden sich hier der Senatorenpalast (das Rathaus Roms), der von Michelangelo entworfene Kapitolsplatz mit einer Kopie der Reiterstatue Marc Aurels, der Konservatorenpalast und der Palazzo Nuovo.
- Die Kapitolinischen Museen bilden das erste öffentliche Museum der Welt und umfassen heute eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Stadt. Sie wurden 1471 von Papst Sixtus IV. als Sammlung griechischer und römischer Götterskulpturen begründet.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 9-20 Uhr, Montag geschlossen
- Auf dem Quirinal - einem der sieben Hügel Roms - befindet sich ein altes Villenviertel der damaligen römischen Oberschicht. Dazu zählt unter anderem auch der "Palazzo del Quirinale" (Quirinalspalast) aus dem 16. Jahrhundert. Einst war er die Sommeresidenz der Päpste - später residierten hier bis 1946 die italienischen Könige. Heute ist der Palast der Amtssitz des Staatspräsidenten von Italien.
- Eine der bekannsten Freitreppen der Welt ist die Spanische Treppe - eines der bekanntesten Wahrzeichen Roms. Sie gilt auch als beliebter Treffpunkt für junge Römer und Touristen. Oberhalb der Treppe steht die Kirche Santa Trinità dei Monti (Die Heilige Dreifaltigkeit der Berge), die zwischen 1503 und 1587 erbaut wurde. Südlich der Treppe befindet sich der Palazzo di Spagna, in dem sich seit dem 17. Jahrhundert die spanische Botschaft befindet. Wenige Schritte entfernt befindet sich zudem das Antico Caffè Greco - ein traditionsreiches Kaffeehaus, in dem bereits so illustre Gäste wie Johann Wolfgang von Goethe, Arthur Schopenhauer, Michael Ende, Hector Berlioz, Franz Liszt, Edvard Grieg oder auch "Buffalo Bill" ihren Kaffee tranken.
- Die Piazza Venezia liegt recht genau im geographischen Mittelpunkt Roms und ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt. Im Süden wird sie vom Vittoriano überragt - einem Monument für König Viktor Emanuel II. (1861-1878) mit dem Denkmal für den unbekannten Soldaten. Erbaut wurde das Denkmal zwischen 1885 und 1911 von Giueseppe Sacconi - im Innern befindet sich auch das Museo del Risorgimento. Es dokumentiert die Geschichte Italiens vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg.
Öffnungszeiten: täglich 9.30-18.30 Uhr
- Einer der charakteristischsten Plätze ist die Piazza Navona. Ursprünglich befand sich hier ein Stadion, dass Kaiser Domitian errichten ließ. Im Mittelalter fanden hier Pferderennen und Wasserspiele statt. In der Barock-Zeit gestaltete Architekt Francesco Borromini den Platz neu. Neben drei Brunnen - darunter Berninis Vierströmebrunnen - befindet sich hier auch der Agonalis-Obelisk mit einer Höhe von 16,55 Metern. Heute ist der Platz besonders mit Touristen beliebt.
- Die Via Veneto galt lange Zeit als Inbegriff des eleganten Lebens in Rom - des "Dolce Vita". Auch wenn diese mittlerweile einiges ihrer Aura verloren hat, ist sie immer noch eine beliebte Flaniermeile mit eleganten Geschäften, Restaurants und Straßencafés. Sie wurde 1870 angelegt und verbindet heute die Piazza Barberini mit der Porta Pinciana.
- Die Villa Borghese war einst der Sommerpalast des Fürstengeschlechts der Borghese mit ausgedehnten Parkanlagen, die sich über etwa fünf Quadratkilometer erstrecken. Einst war sie wegen ihrer antiken Kunstschätze bekannt - seit 1901 befindet sie sich im Staatsbesitz.
- Der Trevi-Brunnen ist der bekannteste Brunnen Roms und einer der bekanntesten der Welt. Erbaut wurde der Brunnen zwischen 1732 und 1762 in der Form eines Triumphbogens - er ist 26 Meter hoch und 20 Meter breit. In der Mitte steht die Statue Neptuns. Heute ist er der anspruchsvollste und größte barocke Brunnen der Stadt. Bekannt wurde er zudem durch Frederico Fellinis Film "La Dolce Vita" mit Anita Ekberg.
- Als einzige Piazza in Rom ist der Campo de' Fiori der einzige Platz in Rom, an dem keine Kirche steht. Dafür ist er der berühmteste Markt Roms, auf dem neben Lebensmitteln und Obst vor allem auch Blumen verkauft werden. In der Mitte des Platzes steht eine 1881 errichtete Statue des Philosophen Giordano Bruno (1548-1600), der am 17. August 1600 hier als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.
- Einer der berühmtesten Plätze der Stadt ist die Piazza del Popolo, die zwischen 1811 und 1822 durch den Architekten Giuseppe Valadier im neoklassizistischen Stil angelegt wurde. In der Mitte der Piazza steht der Obelisk Flaminio - der zweitälste und mit 36,5 Metern auch der zweithöchste ägyptische Obelisk in Rom.
- Die Casa di Goethe war einst die Wohnung des Hauses, in dem Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) während seine Aufenthaltes in Rom lebte. Heute ist dort Museum mit Wechselausstellungen, Vorträgen und anderen Veranstaltungen zu Goethe und seiner Zeit. Auch eine Bibliothek ist dort angesiedelt. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr, Montag geschlossen
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Vatikan - der kleinste Staat der Welt
Der Vatikan ist mit 44 Hektar der kleinste Staat der Welt. Als selbstständiger Staat besitzt er unter anderem ein eigenes Wappen, eine eigene Fahne, Nationalhymne, Post und einen eigenen Radiosender. Zudem verfügt der Vatikan über ein beträchtliches Kapital sowie Aktien und Immobilien in Italien, Spanien, Deutschland und einigen lateinamerikanischen Ländern. Allerdings erhebt der Vatikan von seinen Bürgern keine Steuern.
- Der Petersdom gilt als größte Kirche der Welt und fasst etwa 60.000 Menschen. Als Grabeskirche des Apostels Petrus ist sie zudem ein zentrales Heiligtum der katholischen Kirche und eine der vier Patriachalkirchen Roms. Die erste Peterskirche ließ bereits Kaiser Konstantin I. der Große (306-337) erbauen. Erst Papst Julius II. (1503-1513) beauftragte den italienischen Baumeister Donato Bramante (1444-1514) mit dem Neubau des heutigen Petersdoms. Direkt davor liegt der Petersplatz, der zwischen 1656 und 1667 unter Papst Alexander VII. (1655-1667) von Gian Lorenzo Bernini erbaut wurde.
- Die Sixtinische Kapelle wurde zwischen 1475 und 1483 unter Papst Sixtus IV. (1471-1484) erbaut und am 15. August 1483 geweiht. Bekannt ist die Kapelle vor allem wegen ihrer weltberühmten Fresken der großen italienischen Meister. Die Decken- und Altarfresken wurden von Michelangelo Buonarroti (1475-1564) erschaffen. Allein sein Fresko "Jüngstes Gericht" mit seinen 200 m² gilt als größtes Fresko der Welt. Zudem ist die Sixtinische Kapelle heute auch der Ort für die Papstwahl - dem Konklave.
- Die Vatikanischen Museen beherbergen die päpstliche Kunstsammlung, die weltweit als eine der wichtigsten und größten Sammlungen ihrer Art gilt. Sie umfasst die Bereiche orientalische Altertümer (Ägypten und Assyrien), klassische Antike (griechisch-römische Kunst), etruskisch-italische Altertümer (heutiges Italien vor der Römerzeit), frühchristliche und mittelalterliche Kunst (3. bis 14. Jhd.), Kunst von der Renaissance (15. Jhd.) bis ins 19. Jahrhundert, zeitgenössische Kunst und eine völkerkundliche Sammlung.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 9-16 Uhr
- Im Westen des Kirchenstaates befinden sich die Vatikanischen Gärten, die sich über eine Fläche von rund 20 Hektar erstrecken. Innerhalb der dichtbesiedelten Stadt sind die Gärten ein natürliches Biotop und Rückzugsgebiet für zahlreiche Tierarten dar. Dazu zählen unter anderem verschiedene Fledermaus-Arten, Vögel, Kleintiere und Reptilien.
- Der Apostolische Palast ist die offizielle Residenz des Papstes in der Vatikanstadt. Er beherbergt neben den päpstlichen Appartements auch Büros der römischen Kurie und Teile der Vatikanischen Museen. Mit 1.400 Räumen auf 55.000 m² besitzt der Gebäudekomplex die größte Grundfläche der Welt.
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Dies und Das - was man über Rom noch wissen sollte
Antike Wellness in den Thermen
Für das hygienische und soziale Leben des antiken Rom waren die Thermen von großer Bedeutung. So gab es um das Jahr 400 einer Zählung zufolge in Rom elf öffentlich zugängliche und 856 Privatbäder. Die Bezeichnung thermae verbreitete sich im 1. nachchristlichen Jahrhundert und leitet sich vom griechischen Begriff "thermon loutron" ("warmes Wasser") ab. Die römischen Thermen entwickelten sich aus verschiedenen Vorläufern wie dem griechischen Bad und verschiedenen Schwitzkuren. Die Thermen waren Orte der Kommunikation und des Zeitvertreibes: hier traf man sich, entspannte sich von der Hektik der Stadt und vom Stress des Tages. Sie boten zudem zahlreiche Dienstleistungen, wie etwa Massagen, Gymnastikübungen, Maniküre und Schönheitspflege. Bereichert wurde das Unterhaltungsangebot durch Schwimmbecken im Freien, Liegewiesen für Sonnenbäder, diverse Sportplätze, Restauraunts, Bibliotheken oder religiöse Kultstätten.
Brot und Spiele - die Gladiatorenkämpfe
Eine ebenfalls große Rolle im öffentlichen Leben spielten zudem die Kämpfe der Gladiatoren - antike Berufskämpfer, die in öffentlichen Schaustellungen gegeneinander antraten. Der Bezeichnung für die Profikämpfer leitet sich vom lateinischen Wort "gladius" ("Schwert") ab. Der Ursprung der Gladiatorenspiele ist bislang nicht eindeutig geklärt; mutmaßlich hatten sie anfangs eine religiöse Bedeutung als Teil einer Totenfeier. Römischen Quellen sollen sie von den Etruskern stammen. Die ersten belegten Gladiatorenkämpfe wurden im Jahr 264 v. Chr. ausgetragen: demnach ließen Decimus Iunius Pera und sein Bruder einem Marktplatz in Rom, drei Sklavenpaare gegeneinander kämpfen ließen, die aus 22 Kriegsgefangenen ausgewählt wurden.
Diesem Beispiel folgten bald auch weitere römische Adelige, um mit diesen Vorführungen ebenfalls ihre Verstorbenen zu ehren. Veranstaltet wurden die Kämpfe zunächst nur von reichen Privatleuten, da nur sie in der Lage waren, die Kosten für die Gladiatoren und das anschließende Festmahl aufzubringen. Im Laufe der Zeit wurden die Spiele in Rom immer beliebter - Politiker und reiche Privatpersonen nutzten sie daher zunehmend, um sich die Anerkennung und Achtung der Bevölkerung zu sichern. Erst Augustus etablierte die Kämpfe zunehmend als kaiserliches Privileg und als Teil des römischen Kaiserkultes. Mit dem Aufstieg des Christentums wurden die Kämpfe schließlich Anfang des 5. Jahrhunderts von Kaiser Honorius verboten.
Der römische Dichter Juvenal prägte in diesem Zusammenhang auch den Begriff "panem et circenses" ("Brot und Spiele"): In seiner Satire kritisiert er, dass das römische Volk in der Zeit der funktionierenden Republik noch selbst die Macht an Feldherren verliehen und Beamte gewählt habe, sich jetzt aber ängstlich und entpolitisiert nur noch Brot und Spiele wünsche.
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Kurzinfo: Von der Hauptstadt des Römischen Reiches zum Sitz des Vatikan |
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Das Römische Reich (lateinisch: Imperium Romanum) war das Herrschaftsgebiet der Stadt Rom zwischen dem 8. vorchristlichen Jahrhundert und dem 7. nachchristlichen Jahrhundert. Die Herrschaftsform des Reiches wandelte sich vom Königtum über die Republik zum Kaisertum. Seine größte Ausdehnung erreichte das Imperium Romanum im Jahre 117 n. Chr. unter Kaiser Trajan über drei Kontinente: von Gallien und Hispanien über Teile Britanniens bis hin zum Schwarzen Meer und Arabien. Damit beherrschte Rom den gesamten Mittelmeerraum. In dieser Zeit erreichten Handel, Kultur und Künste eine Hochblüte.
Amtssprache des Reiches war Latein - ergänzt durch Altgriechisch im Osten. Dennoch hielten sich noch weitere regionale und lokale Sprachen. Dennoch wirkt dieses Erbe bis heute nach: So werden noch in vielen Wissenschaften wie der Biologie, der Medizin und der Rechtswissenschaft lateinische Fachausdrücke verwendet; in der römisch-katholischen Kirche gilt Latein zudem bis heute als Amtssprache. Darüber hinaus entstanden aus der lateinischen Sprache die romanischen Sprachen wie Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Rumänisch oder Rätoromanisch. Zudem gibt es auch zahlreiche Lehnwörter in den germanischen und slawischen Sprachen.
Neben den Sprächen wurde prägt vor allem das römische Recht die Rechts- und Staatsordnungen Europas. So beinhaltete das Rechtswesen im antiken Rom elementare zivil- und strafrechtliche Verfahrensvorschriften in der Rechtsordnung, welche in die modernen Rechtsnormen eingeflossen sind. Insgesamt übte das Imperium Romanum einen großen Einfluss auf die von ihm beherrschten Gebiete, aber auch auf die Gebiete jenseits seiner Grenzen aus. In seiner östlichen Hälfte mischte sich dieser Einfluss vor allem mit hellenistischen und orientalischen Elementen. Mit seinen vielen unterschiedlichen Völkern, Sprachen und Religionen war das Römische Reich nicht nur ein Staat und eine Gesellschaftsform. Es war eine universelle Idee vom "imperium sine fine" - vom "grenzenlosen Reich". Nach seinem Untergang wirkte das Imperium Romanum noch im Byzantinischen Reich und insbesondere auch im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation weiter.
Nach dem Zusammenbruch des Römischen Imperiums zerfiel Italien während der folgenden Jahrhunderte in zahlreiche Stadtstaaten. Im 14. Jahrhundert entwickelte sich die Toskana zum Kernland der Renaissance. Weitere bedeutende italienische Staaten waren das Königreich Sardinien, die Republik Venedig oder die Republik Genua. Erst mit dem "Risorgimento" entstand das Königreich Italien; populärster Protagonist der Unabhängigkeitskriege war der italienische Guerrillakämpfer Giuseppe Garibaldi. Seit 1871 ist Rom die Hauptstadt des modernen italienischen Staates. Zu Italien gehören außerdem die Inseln Elba, Sardinien und Sizilien. Nach dem Sturz des faschistischen Diktators Benito Mussolini und dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Italien eine parlamentarische Republik.
Nur eine Republik konnte bis heute ihre Unabhängigkeit erhalten: San Marino ist heute ein Zwergstaat auf der italienischen Halbinsel. Es ist die älteste Republik der Welt, die bereits im Jahr 301 gegründet wurde. Der Überlieferung zufolge wurde San Marino im 4. Jahrhundert vom heiligen Marinus gegründet. Im Jahre 754 wurde das heutige San Marino erstmals als Castellum Sancti Marini urkundlich erwähnt. Im späten Mittelalter wurde San Marino schließlich unabhängig und verabschiedete 1599 seine im wesentlichen heute noch gültige Verfassung. San Marino gehört zu den wenigen Staaten, die Vollbeschäftigung garantieren. Auch die medizinische Versorgung ist kostenlos.
Eine besondere Rolle in der Geschichte der Stadt Rom spielt dabei der Kirchenstaat. Dieser umfasste das weltlich-politische Herrschaftsgebiet des Papstes und existierte zwischen 756 und 1870. Rechtliche Grundlage war die "Pippinische Schenkung". Während seiner größten Ausdehnung umfasste er im 15. Jahrhundert weite Teile Mittelitaliens. Mit der Einigung Italiens fand der Kirchenstaat am 20. September 1870 mit der Einnahme durch italienische Truppen sein Ende. Papst Pius IX. erklärte sich fortan zum "Gefangenen des Vatikan". Erst am 11. Februar 1929 konnte die "Römische Frage" mit den Lateranverträgen geklärt werden. Dabei wurde dem Staat der Vatikanstadt wieder die politische Unabhängigkeit und volle staatliche Souveränität garantiert.
Heute ist der Vatikan ist mit 44 Hektar der kleinste Staat der Welt. Von den 993 Einwohnern besitzen nur 572 auch einen Vatikanpass - darunter die 110 Schweizer Gardisten und etwa 50 Laien. Im Vergleich zu allen anderen nationalstaatlich verfassten politischen Systemen besitzt der Vatikanstaat einen theokratischen Charakter. Er ist eine absolute Wahlmonarchie, die keine Gewaltenteilung kennt. Seine rechtliche Grundlage sind die Lateranverträge mit Italien vom 11. Februar 1929. International ist der Vatikan zur dauerhaften Neutralität verpflichtet. Oberhaupt des Vatikans ist Papst Benedikt XVI.
Alle Einwohner des Vatikans gehören natürlich der römisch-katholischen Kirche an. Sie gilt als größte religiöse Gruppierung der Welt und gleichzeitig als zahlenmäßig größte Kirche innerhalb des Christentums. Zudem umfasst sie 23 Teilkirchen mit einem eigenen Ritus - darunter die größte lateinische Kirche sowie die unierten Ostkirchen. Gemeinsam mit der altkatholischen Kirche, den anglikanischen und den orthodoxen Kirchen teilt die katholische Kirche alle sieben Sakramente. Unterschiedliche Ansichten gibt es jedoch bei der Anerkennung des Primats des römischen Bischofs über die Gesamtkirche. Weltweit gehören der römisch-katolischen Kirche etwa 1,181 Milliarden Mitglieder in 2.945 Diözesen an. Zudem ist die katholische Kirche mit etwa 1,2 Millionen Angestellten einer der größten Arbeitgeber weltweit. Die Bezeichnung leitet sich vom griechischen Wort katholikos ab und bedeutet "allgemein, über alles beziehungsweise alle herabkommend, allgemeingültig". Der Begriff "römisch-katholische Kirche" entstand im Gefolge der Reformation zur einfacheren Unterscheidung der gespaltenen christlichen Bekenntnisse.
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Literaturtipps
Sabine Becht und Hagen Hemmie:
Rom.
Müller 2010
Preis: € 14,90
ISBN-10: 389953526X
ISBN-13: 978-3899535266
Dorling Kindersley:
Vis a Vis, Rom: Spaziergänge, Vatikan, Cafés, Hotels, Shopping, Stadtplan, Musik, Antike, Museen, Restaurants, Palazzi.
Dorling Kindersley 2008
Preis: € 20,90
ISBN-10: 3928044419
ISBN-13: 978-3928044417
Herbert Rosendorfer:
ADAC-Reiseführer Rom.
ADAC Verlag GmbH 2011
Preis: € 7,95
ISBN-10: 3899054962
ISBN-13: 978-3899054965
Swantje Strieder:
Marco Polo Reiseführer Rom.
Mairdumont 2009
Preis: € 9,95
ISBN-10: 3829705344
ISBN-13: 978-3829705349
Monika Pelz:
Merian live!, Rom.
Merian-Reisebuchverlag 2005
Preis € 7,95
ISBN-10: 3774261024
ISBN-13: 978-3774261020
Birgit Schönau:
HB Bildatlas Rom.
HB Verlag 2008
Preis: € 8,50
ISBN-10: 9783616063997
ISBN-13: 978-3616063997
Birgit Schönau:
Gebrauchsanweisung für Rom.
Piper 2010
Preis: € 14,95
ISBN-10: 3492275966
ISBN-13: 978-3492275965
Nicola Bramigk und Katharina Gossow:
Ein perfektes Wochenende in ... Rom.
Verlag Süddeutsche Zeitung 2007
Preis: € 9,90
ISBN-10: 3866154259
ISBN-13: 978-3866154254
Simon Baker:
Rom. Aufstieg und Untergang einer Weltmacht.
Reclam 2007
Preis: € 24,90
ISBN-10: 3150106230
ISBN-13: 978-3150106235
Peter Schreiner, Wolfgang Schuller, Gerhard Wirth:
Das Römische Weltreich. Von der Entstehung der Republik bis zum Ausgang der Antike.
Theiss 2002
Preis: € 36,-
ISBN-10: 3806217440
ISBN-13: 978-3806217445
Alfred Heuss, Jochen Bleicken, Werner Dahlheim, Hans-Joachim Gehrke:
Römische Geschichte.
Schöningh 2003
Preis: € 29,90
ISBN-10: 3506739271
ISBN-13: 978-3506739278
Heinz Bellen:
Grundzüge der römischen Geschichte. Band 1: Von der Königszeit bis zum Übergang der Republik in den Prinzipat.
Primus Verlag 1998
Preis: € 19,90
ISBN-10: 3534027264
ISBN-13: 978-3534027262
Heinz Bellen:
Grundzüge der römischen Geschichte. Band 2: Die Kaiserzeit von Augustus bis Diocletian.
Primus Verlag 2009
Preis: € 19,90
ISBN-10: 3534124391
ISBN-13: 978-3534124398
Heinz Bellen:
Grundzüge der römischen Geschichte. Band 3: Spätantike von Constantin bis Justinian.
Primus Verlag 2003
Preis: € 24,90
ISBN-10: 3896784560
ISBN-13: 978-3896784568
Merian:
Merian Vatikan.
Travel House Media 2008
Preis: € 7,50
ISBN-10: 3834208027
ISBN-13: 978-3834208026
Fabrizio Rossi:
Der Vatikan. Politik und Organisation.
Beck 2004
Preis: € 7,90
ISBN: 3-4065-1483-9
Guido Knopp:
Vatikan. Die Macht der Päpste.
Goldmann 1998
Preis: € 9,-
ISBN-10: 3442150078
ISBN-13: 978-3442150076
Thomas J. Reese:
Im Inneren des Vatikan. Politik und Organisation der katholischen Kirche.
Fischer (Tb.) 2000
Preis: € 9,90
ISBN-10: 3596147522
ISBN-13: 978-3596147526
Gianluigi Nuzzi:
Vatikan AG: Ein Geheimarchiv enthüllt die Wahrheit über die Finanz- und Politskandale der Kirche.
Goldmann Verlag 2011
Preis: € 9,99
ISBN-10: 3442156807
ISBN-13: 978-3442156801
Heiner Boberski, Josef Bruckmoser, Andreas Pfeifer:
Geheimnis Vatikan.
Ecowin Verlag 2006
Preis: € 22,-
ISBN-10: 3902404345
ISBN-13: 978-3902404343
Georg Denzler und Clemens Jöckle:
Der Vatikan. Geschichte - Kunst - Bedeutung.
Primus Verlag 2007
Preis: € 39,90
ISBN-10: 3896785737
ISBN-13: 978-3896785732
Michael Collins:
Der Vatikan: Geschichte, Kunst und Leben in der Heiligen Stadt.
Dorling Kindersley Verlag 2009
Preis: 29,95 €
ISBN-10: 9783831014712
ISBN-13: 978-3831014712
Eric Vandeville:
Glanz und Geheimnis des Vatikan.
RvR 2007
Preis: € 24,95
ISBN-10: 3938265280
ISBN-13: 978-3938265284
Corrado Augias
Die Geheimnisse des Vatikan: Eine andere Geschichte der Papststadt.
Beck 2011
Preis: 22,95 €
ISBN-10: 3406613632
ISBN-13: 978-3406613630
Klaus-Rüdiger Mai:
Der Vatikan: Geschichte einer Weltmacht im Zwielicht.
Bastei Lübbe 2010
Preis: 9,99
ISBN-10: 3404642414
ISBN-13: 978-3404642410
Roberto Monge und Christiane Landgrebe:
Das große Buch der Päpste.
Kösel 2007
Preis: € 29,95
ISBN-10: 3466367603
ISBN-13: 978-3466367603
Crista Kramer von Reisswitz:
Die Papstmacher. Die Kardinäle und das Konklave.
Droemer Knaur 2003
Preis: € 8,90
ISBN-10: 3426776561
ISBN-13: 978-3426776568
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