Wissenswertes rund um die Ewige Stadt Rom

Es heißt, alle Wege führen nach Rom. War die ewige Stadt in der Antike eine der größten Metropolen und Anziehungspunkte der damals bekannten Welt, suchten im Mittelalter vor allem fromme Pilger Erbauung und Sündenvergebung an den heiligen Stätten. Ihnen folgten Bildungsreisende und jene, die in Rom den Schatten der Antike und den Geist der großen Kunst suchten - allen voran Johann Wolfgang von Goethe.

Heute ist Rom eine vielschichtige Stadt. Die Antike, frühchristliche Kunst und Barock hinterließen ebenso ihre Spuren im Straßenbild wie die Aufbruchzeit nach der Einigung Italiens 1871 und die faschistische Ära unter Benito Mussolini. Zudem zieht der Vatikan heute jährlich Millionen von Pilgern in die Hauptstadt der Christenheit an. Im Jahre 1980 wurden der Vatikan und die Altstadt von Rom zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Zudem haben in der italienischen Hauptstadt auch die UN-Organisationen FAO, IFAD und WFP ihren Sitz.

S.P.Q.R. - SENATUS POPULUSQUE ROMANUS
Senat und Volk von Rom
Leitspruch der Stadt Rom


Rom - Zahlen und Fakten
Rom
Rom
Olympische Sommerspiele 1960 in Rom
Italien
Fläche: 1.285.306 km²
Einwohner: 2.744.931 Einw. (Stand: Februar 2010)
Bevölkerungsdichte: 2.135 Einwohner/km²
Gliederung: 19 Munizipien und 155 Stadtbereiche
Telefonvorwahl: 0039 (Italien) - 06 (Stadt)
Bürgermeister: Giovanni Alemanno (seit 2008)
Nationalfeiertage: 25. April und 2. Juni
Internet: www.comune.roma.it und www.romaturismo.it

Partnerstädte:
Achacachi/Bolivien
Athen/Griechenland
Belgrad/Serbien
Cincinnati/USA
New York/USA
Paris/Frankreich
Peking/China
Plowdiw/Bulgarien
Seoul/Südkorea
Tokio/Japan

Landes- und Stadtinformationen:
Staatliches Italienisches Fremdenverkehrsamt Enit,
Direktion für Deutschland, Österreich und Schweiz,
Barckhausstraße 10, D-60325 Frankfurt/Main
Telefon: +49 - (0)69 - 23 74 34, Fax: +49 - (0)69 - 23 28 94
E-Mail: frankfurt@enit.it, Internet: www.enit-italia.de
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 09.15-17.00 Uhr, Samstag geschlossen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Italien:
Ambasciata della Repubblica Federale di Germania
Via San Martino della Battaglia, 4, I-00185 Rom
Telefon: +39 - 06 - 49 21 31, Fax: +39 - 06 4 45 26 72
Internet: www.rom.diplo.de

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl
Ambasciata di Germania presso la Santa Sede
Via di Villa Sacchetti 4-6, I-00197 Rom
Telefon: +39 - 06 - 80 95 11, Fax: +39 - 06 - 80 95 12 27
Internet: www.vatikan.diplo.de


Allgemeine Infos im Internet:


Berühmte Bürger der Stadt Rom

  • Gregorio Allegri (geboren 1582 - gestorben am 17.02.1652)
    Priester, Komponist und Tenorsänger
  • Giulio Andreotti (geboren am 14.01.1919)
    italienischer Politiker; mehrfacher Ministerpräsident a.D. und Minister a.D. von Italien
  • Mark Aurel (geboren am 26.04.121 - gestorben am 17.03.180)
    römischer Kaiser 161-180
  • Laura Biagiotti (geboren am 04.08.1943)
    Designerin
  • Cesare Borgia (geboren am 13.09.1475 - gestorben am 12.03.1507)
    italienischer Renaissanceherrscher
  • Lucretia Borgia (geboren am 18.04.1480 - gestorben am 24.06.1519)
    italienische Fürstin
  • Gajus Julius Cäsar (geboren am 13.07.100 v. Chr. - gestorben am 15.03.44 v. Chr.)
    römischer Staatsmann, Feldherr und Autor
  • Titus Flavius Domitianus (geboren am 24.10.51 - gestorben am 18.09.96)
    römischer Kaiser 81-96
  • Franco Frattini (geboren am 14.03.1957)
    italienischer Außenminister 2002-2004 und seit 2008;
    EU-Kommissar für Justiz, Freiheit und Sicherheit 2004-2008
  • Gregor der Große (geboren 540 - gestorben am 12.04.604)
    Papst von 590-604; lateinischer Kirchenlehrer der Spätantike
  • Juan Carlos I. (geboren am 05.01.1938)
    König von Spanien seit 1975
  • Sophia Loren (geboren am 20.09.1934)
    Schauspielerin
  • Sergio Leone (geboren am 03.01.1929 - gestorben am 30.04.1989)
    Filmregisseur
  • Anna Magnani (geboren am 07.03.1908 - gestorben am 26.09.1973)
    Schauspielerin
  • Franca Magnani (geboren am 01.07.1925 - gestorbem am 28.10.1996)
    Journalistin; erste Auslandskorrespondentin des deutschen Fernsehens
  • Silvana Mangano (geboren am 23.04.1930 - gestorben am 16.12.1989)
    Schauspielerin
  • Alessandra Mussolini (geboren am 30.12.1962)
    neofaschistische Politikerin; Mitglied im Europäischen Parlament seit 2004
  • Ornella Muti (geboren am 09.03.1955)
    Schauspielerin
  • Gajus Octavian ("Augustus") (geboren am 23.09.63 v. Chr. - gestorben am 19.08.14 n. Chr.)
    erster römischer Kaiser 27 v. Chr. - 14 n. Chr.
  • Eros Luciano Walter Ramazzotti Molina (geboren am 28.10.1963)
    Musiker und Sänger
  • Eugenio Maria Giuseppe Giovanni Pacelli (geboren am 02.03.1876 - gestorben am 09.10.1958)
    Theologe; Papst Pius XII. 1939-1958
  • Roberto Rossellini (geboren am 08.06.1906 - gestorben am 03.06.1977)
    Filmregisseur; Pionier der italienischen Filmschule des Neorealismus
  • Titus Flavius Vespasianus (geboren am 30.12.39 - gestorben am 13.09.81)
    römischer Kaiser 79-81
  • Walter Veltroni (geboren am 03.07.1955)
    Journalist und Politiker; Bürgermeister von Rom 2001-2008
  • Weitere berühmte Söhne und Töchter der Stadt finden Sie bei Wikipedia.

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Das antike Rom

Rom wurde auf sieben Hügeln erbaut. Es gibt verschiedene Aufzählungen darüber, welche der zahlreichen Erhebungen zu diesen Hügeln gehören. Unbestritten gehören aber das Kapitol und der Palatin dazu. In der Senke zwischen beiden Hügeln entstand mit dem Forum Romanum und den Kaiserforen das antike Zentrum der römischen Welt. In dessen unmittelbarer Umgebung entstand im Laufe der Zeit ein Ring heidnischer und christlicher Bauwerke und Denkmäler, die eng mit dem Kapitol und Palatin zusammenhängen.

  • Das Forum Romanum war für Jahrhunderte der Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und bürgerlichen Lebens im antiken Rom. Die römischen Kaiser erweiterten das Forum durch die sogenannten Kaiserforen. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Imperiums verfiel das Forum Romanum jedoch zusehend. Viele Bürger nutzen die verfallenden Bauten als Steinbruch - zeitweilig fungierte es sogar als "Campo Vaccino" ("Kuhweide"). Erst im 18. Jahrhundert begannen dort die ersten Ausgrabungen.
  • Der Palatin - einer der sieben Hügel Roms - gilt als Wiege der Stadt Rom. Bereits im 10. Jahrhundert fanden sich hier menschliche Ansiedlungen. Im 16. Jahrhundert entstanden hier die Farnesinischen Gärten - eine grüne Oase im Zentrum der Stadt.
  • Das Kolosseum ist das größte Amphitheater Roms und gleichzeitig der größte geschlossene Bau der römischen Antike überhaupt. Über Jahrhunderte war das 80 n. Chr. vollendete Bauwerk der Schauplatz grausamer Gladiatorenkämpfe und anderer "Volksbelustigungen". Im Mittelalter diente das Kolosseum als Steinbruch für andere Bauwerke.
  • Der Konstantinsbogen erinnert an den Sieg Kaiser Konstantins I. des Großen über seinen Widersacher Maxentius an der Milvischen Brücke im Jahre 312 n. Chr. Der Bogen ist der größte und jüngste der drei Triumphbögen im antiken Viertel des Forum Romanum.
  • Das Pantheon ist heute der einzige vollständig erhaltene Kuppelbau der Antike. Er geht zurück auf Agrippa - einen römischen Feldherrn und engen Vertrauten des Augustus. Der Bau war ein Heiligtum, dass allen Göttern geweiht war, möglicherweise aber auch als Kaiseraula, Audienz- und Gerichtsraum diente. Kaiser Hadrian ließ das Pantheon zwischen 118 n. Chr. und 125 n. Chr. neu gestalten - im Jahre 609 wandelte Papst Bonifaz IV. den einst heidnischen Tempel in eine christliche Kirche um. Mit einem Durchmesser von 43,3 Metern besitzt das Pantheon die größte Kuppel der Welt.
  • Der Circus Maximus war die größte Vergnügungsanlage, die jemals in Rom gebaut wurde. Sein Fassungsvermögen betrug zwischen 200.000 und 375.000 Zuschauer. Ursprünglich fanden hier die Zirzensischen Spiele - religiöse Handlungen - statt. In der Kaiserzeit fanden hier vor allem Wagenrennen statt. Es gab aber auch viele Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen.
  • Ein weiteres Wahrzeichen Roms ist die Engelsburg. Sie wurde ursprünglich als Grabmal für Kaiser Hadrian (117-138 n. Chr.) und seine Familie erbaut. In der Folgezeit diente es seinen Nachfolgern bis Kaiser Septimius Severus (193-211 n. Chr.) und deren Familienangehörigen als Grablege. Ihren heutigen Namen erhielt die Engelsburg im Jahre 590, als Papst Gregor I. über dem Grabmal die Erscheinung des Erzengels Michael gesehen haben soll. Seit dem 10. Jahrhundert diente sie als Fluchtburg für die Päpste - später auch als Gefängnis der Inquisition oder als Schatzkammer der Päpste. Heute ist die Engelsburg ein Museum. Gleichzeitig mit der Engelsburg wurde auch die Engelsbrücke gebaut - eine der Hauptbrücken Roms.
  • Ebenfalls ein Wahrzeichen ist die Cestius-Pyramide, die im 12 v. Chr. errichtet wurde. Sie dient dem Prätoren und Volkstribun Gaius Cestius als Grabmal - sie ist 36,4 Meter hoch und die Seitenlänge beträgt 29,5 Meter.
  • Die Caracalla-Thermen sind eine antike Badeanlage, die zwischen 206 n. Chr. und 216 n. Chr. erbaut wurden. Sie erstreckten sich auf einer Fläche von 330x330 Metern und konnten bis zu 2.000 Badegäste aufnehmen. Neben einigen Schwimmbecken und Gärten beherbergte sie Gymnastik- und Versammlungsräume, Bibliotheken und diverse Dienstleistungsbetriebe wie Friseurgeschäfte.
  • Von 298 n. Chr. bis 306 n. Chr. wurden zudem die Thermen des Diokletian errichtet, die neben den Caracalla-Thermen zu den größten antiken Badeanlagen Roms gehören. Sie maß 376x361 Meter. Im Jahre 537 wurden die Thermen jedoch zerstört - die Überreste dienten unter anderem als Steinbruch.
  • Die Via Appia Antica war eine der wichtigsten Straßen im Römischen Reich. Sie wurde 312 v. Chr. von Appius Claudius Caecus angelegt und führte ursprünglich über 195 Kilometer bis Capua. Um 265 v. Chr. wurde die Straße bis Brindisi verlängert, wodurch sie zu einer der wichtigsten Handelsstraßen Italiens und des Römischen Reiches wurde. Noch heute ist die Via Appia auf ihrer vollen Länge von etwa 540 Kilometern befahrbar - ein Teil ist zwar asphaltiert, aber auf weiten Strecken ist noch immer die alte römische Pflasterung zu finden.
  • Entlang der Via Appia Antica entstanden zudem die Katakomben - einst unterirdische Grabstätten, die von Christen, Juden und Römern gleichermaßen genutz wurden. Zu Zeiten der Christenverfolgungen wurden hier außerdem auch viele christliche Märtyrer bestattet, an deren Gräbern auch Gottesdienste stattfanden.

Forum Romanum
Forum Romanum
© Reinhard Simon / PIXELIO
Forum Romanum
Forum Romanum
© Carla Tavares / GDFL
Forum Romanum
Forum Romanum
© "Marina" / GDFL
Trajans-Forum
Trajans-Forum
© Markus Bernet / cc-by-sa

Kolosseum
Kolosseum
© Andreas Ribbefjord / GDFL
Kolosseum am Abend
Kolosseum am Abend
© Aaron Logan / cc-by-sa
Innenansicht des Kolosseums
Innenansicht des Kolosseums
© Stefan Fellechner / PIXELIO
Circus Maximus
Circus Maximus
© "Marina" / GDFL

Engelsburg
Engelsburg
© "Bildpixel" / PIXELIO
Caracalla-Thermen
Caracalla-Thermen
© Ulrich E. K. Schmidt / PIXELIO
Thermen des Diocletian
Thermen des Diocletian
© "Caroline" / GDFL
Mark Aurel Campidoglio
Mark Aurel Campidoglio
© Berthold Werner / GDFL

Konstantinsbogen
Konstantinsbogen
© Stefan Fellechner / PIXELIO
Severus-Bogen
Severus-Bogen
© Alexander Z. / GDFL
Cestius-Pyramide
Cestius-Pyramide
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Via Appia Antica
Via Appia Antica
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Aurels-Säule
Aurels-Säule
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Minerva-Obelisk
Minerva-Obelisk
© Hans-Gerd Maus-Trauden / GDFL
Obelisk auf dem Quirinal
Obelisk auf dem Quirinal
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Obelisk vor dem Lateran
Obelisk vor dem Lateran
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Dogali-Obelisk
Dogali-Obelisk
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Das christliche Rom

Rom ist heute ein Zentrum des Christentums. Hier stehen mittlerweile weit über hundert Kirchen, von denen viele besonders prunkvoll ausgestattet sind und Kunstwerke von unschätzbarem Wert enthalten. Neben den vier Patriachalbasiliken gibt es sieben Hauptkirchen sowie zahlreiche mittelalterliche, Gotik- oder Barockkirchen.

  • Die Patriachalkirche San Giovanni in Laterano (Laterankirche) ist eine der ältesten christlichen Kirchen Roms. Sie ist eine der sieben Hauptkirchen und die eigentliche "Papstkirche", d.h. sie ist die Bischofskirche des Papstes in seiner Funktion als Bischof von Rom. Die Kirche ist zudem Teil des Lateran - einem Bereich, zu dem u.a. auch ein antikes Baptisterium, die Papstkapelle "Sancta Sanctorum", einer der größten Obelisken Roms sowie der Lateranpalast aus dem 16. Jahrhundert gehören. Dieser war der ursprüngliche Amtssitz der Päpste und damit Regierungssitz des Kirchenstaates. Am 11. Februar 1929 wurden hier due Lateranverträge unterzeichnet.
  • Ebenfalls eine der vier Patriachalkirchen ist San Paolo fuori le Mura (Sankt Paul vor den Mauern). Sie wurde an dem Ort erbaut, an dem der Überlieferung nach der Apostel Paulus enthauptet wurde. Die erste Sankt-Pauls-Basilika wurde noch während der Regierungszeit Konstantins I. des Großen (306-337) erbaut und war bis zum Bau des Petersdoms die größte Kirche der Welt. Durch einen Brand wurde sie 1823 fast völlig zerstört - die heutige Basilika wurde nach antikem Vorbild wieder erbaut und 1854 geweiht.
  • Die Patriachalkirche Santa Maria Maggiore - auch Basilica Liberiana genannt - wurde der Legende nach von Papst Liberius (352-366) erbaut, als an dieser Stelle im August Schnee gefallen sein soll. Die heutige Kirche wurde unter Papst Sixtus III. (432-440) erbaut und im 17./18. Jahrhundert entscheidend umgestaltet.
  • In der Nähe des Kolosseums steht die Basilika San Pietro in Vincoli (St. Peter in den Ketten). Namensgebend sind die Ketten ("Vincoli") in einem Glasbehälter unter dem Altar. Der Legende nach soll der Apostel Petrus während seiner Gefangenschaft in Jerusalem an diese gekettet worden sein. Bekannt wurde die Kirche jedoch erst durch Michelangelos Statue des Mose, die er für das Grabmal Papst Julis II. (1503-1513) fertiggestellt hatte. Zudem ist im linken Seitenschiff der deutsche Kirchenmann und Universalgelehrte Nikolaus von Kues begraben - er gilt als der bedeutenste Philosoph und als einer der bedeutensten Mathematiker des 15. Jahrhunderts.
  • Eine der sieben Pilgerkirchen Roms ist auch Santa Croce in Gerusalemme (Heilig Kreuz in Jerusalem). Ihre Gründung geht auf die Legende von der Auffindung des Kreuzes Christi durch Konstantins Mutter Helena zurück. Diese soll die Reliqiue um 320 in Jerusalem gefunden und nach Rom gebracht haben.
  • Die Kongregationskirche Il Gesú gilt als Vorbild für den europäischen Kirchenbau des Barock. Zudem ist sie die Mutterkirche des Jesuiten-Ordens, der 1534 von Ignatius von Loyola gegründet wurde. Ursprünglich stand hier eine kleine Kapelle - Kardinal Alessandro Farnese ließ hier jedoch nach 1568 die heutige Kirche erbauen, die 1584 geweiht wurde. Neben der Kirche ist ein kleines Museum eingerichtet, in dem die Wohnräume des Hl. Ignatius gezeigt werden.
  • Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt Santa Maria del Popolo. Sie wurde zwischen 1472 und 1480 nach den Entwürfen des Architekten Baccio Pontelli in der Form einer Basilika mit drei Schiffen gebaut. Der Legende nach soll der römische Kaiser Nero (54-68) hier begraben worden sein. Besonders sehenswert: die Cerasi-Kapelle, die Chigi-Kapelle sowie Grabmal des päpstlichen Bankiers Agostini Chigi.
  • Die Kirche Santa Maria in Trastevere gilt als älteste Marienkirche Roms und bildet dem davorliegenden Platz das Zentrum des römischen Stadtteils Trastevere. Besonders sehenswert sind die Mosaiken in der Apsis, die aus dem 12. Jahrhundert stammen. Trotz der barocken Ergänzungen hat die Kirche jedoch ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt.

Lateran-Basilika
Lateran-Basilika
© "Eugenia & Julian" / cc-by-sa
Innenansicht Lateran-Basilika
Innenansicht Lateran-Basilika
© "Diana" / GDFL
Lateran-Palast
Lateran-Palast
© "Diana" / GDFL
St. Paul vor den Mauern
St. Paul vor den Mauern
© Valentin Unger / GDFL

Innenansicht St. Paul vor den Mauern
Innenansicht St. Paul
© Arturo Mann / GDFL
Santa Maria Maggiore
Santa Maria Maggiore
© "Lalupa" / GDFL
Santa Cecilia in Trastevere
Santa Cecilia
© "Lalupa" / GDFL
Pantheon
Pantheon
© Maurits Malgo / PIXELIO

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Highlights rund um Rom

  • Auf dem Kapitol waren in der Antike eine Fluchtburg sowie die wichtigsten Tempel der antiken Mythologie beheimatet. Dadurch war es das wichtigste religiöse Zentrum Roms und des gesamten Imperiums. Heute befinden sich hier der Senatorenpalast (das Rathaus Roms), der von Michelangelo entworfene Kapitolsplatz mit einer Kopie der Reiterstatue Marc Aurels, der Konservatorenpalast und der Palazzo Nuovo.
  • Die Kapitolinischen Museen bilden das erste öffentliche Museum der Welt und umfassen heute eine der bedeutensten Kunstsammlungen der Stadt. Sie wurden 1471 von Papst Sixtus IV. als Sammlung griechischer und römischer Götterskulpturen begründet.
    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 9-20 Uhr, Montag geschlossen
  • Auf dem Quirinal - einem der sieben Hügel Roms - befindet sich ein altes Villenviertel der damaligen römischen Oberschicht. Dazu zählt unter anderem auch der "Palazzo del Quirinale" (Quirinalspalast) aus dem 16. Jahrhundert. Einst war er die Sommeresidenz der Päpste - später residierten hier bis 1946 die italienischen Könige. Heute ist der Palast der Amtssitz des Staatspräsidenten von Italien.
  • Eine der bekannsten Freitreppen der Welt ist die Spanische Treppe - eines der bekanntesten Wahrzeichen Roms. Sie gilt auch als beliebter Treffpunkt für junge Römer und Touristen. Oberhalb der treppe steht die Kirche Santa Trinità dei Monti (Die Heilige Dreifaltigkeit der Berge), die zwischen 1503 und 1587 erbaut wurde. Südlich der Treppe befindet sich der Palazzo di Spagna, in dem sich seit dem 17. Jahrhundert die spanische Botschaft befindet. Wenige Schritte entfernt befindet sich zudem das Antico Caffè Greco - ein traditionsreiches Kaffeehaus, in dem bereits so illustre Gäste wie Johann Wolfgang von Goethe, Arthur Schopenhauer, Michael Ende, Hector Berlioz, Franz Liszt, Edvard Grieg oder auch "Buffalo Bill" ihren Kaffee tranken.
  • Die Piazza Venezia liegt recht genau im geographischen Mittelpunkt Roms und ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt. Im Süden wird sie vom Vittoriano überragt - einem Monument für König Viktor Emanuel II. (1861-1878) mit dem Denkmal für den unbekannten Soldaten. Erbaut wurde das Denkmal zwischen 1885 und 1911 von Giueseppe Sacconi - im Innern befindet sich auch das Museo del Risorgimento. Es dokumentiert die Geschichte Italiens vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg.
    Öffnungszeiten: täglich 9.30-18 Uhr
  • Einer der charakteristischsten Plätze ist die Piazza Navona. Ursprünglich befand sich hier ein Stadion, dass Kaiser Domitian errichten ließ. Im Mittelalter fanden hier Pferderennen und Wasserspiele statt. In der Barock-Zeit gestaltete Architekt Francesco Borromini den Platz neu. Neben drei Brunnen - darunter Berninis Vierströmebrunnen - befindet sich hier auch der Agonalis-Obelisk mit einer Höhe von 16,55 Metern. Heute ist der Platz besonders mit Touristen beliebt.
  • Die Via Veneto galt lange Zeit als Inbegriff des eleganten Lebens in Rom - des "Dolce Vita". Auch wenn diese mittlerweile einiges ihrer Aura verloren hat, ist sie immer noch eine beliebte Flaniermeile mit eleganten Geschäften, Restaurants und Straßencafés. Sie wurde 1870 angelegt und verbindet heute die Piazza Barberini mit der Porta Pinciana.
  • Die Villa Borghese war einst der Sommerpalast des Fürstengeschlechts der Borghese mit ausgedehnten Parkanlagen, die sich über etwa fünf Quadratkilometer erstrecken. Einst war sie wegen ihrer antiken Kunstschätze bekannt - seit 1901 befindet sie sich im Staatsbesitz.
  • Der Trevi-Brunnen ist der bekannteste Brunnen Roms und einer der bekanntesten der Welt. Erbaut wurde der Brunnen zwischen 1732 und 1762 in der Form eines Triumphbogens - er ist 26 Meter hoch und 20 Meter breit. In der Mitte steht die Statue Neptuns. Heute ist er der anspruchsvollste und größte barocke Brunnen der Stadt. Bekannt wurde er zudem durch Frederico Fellinis Film "La Dolce Vita" mit Anita Ekberg.
  • Als einzige Piazza in Rom ist der Campo de' Fiori der einzige Platz in Rom, an dem keine Kirche steht. Dafür ist er der berühmteste Markt Roms, auf dem neben Lebensmitteln und Obst vor allem auch Blumen verkauft werden. In der Mitte des Platzes steht eine 1881 errichtete Statue des Philosophen Giordano Bruno (1548-1600), der am 17. August 1600 hier als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.
  • Einer der berühmtesten Plätze der Stadt ist die Piazza del Popolo, die zwischen 1811 und 1822 durch den Architekten Giuseppe Valadier im neoklassizistischen Stil angelegt wurde. In der Mitte der Piazza steht der Obelisk Flaminio - der zweitälste und mit 36,5 Metern auch der zweithöchste ägyptische Obelisk in Rom.
  • Die Casa die Goethe war einst die Wohnung des Hauses, in dem Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) während seine Aufenthaltes in Rom lebte. Heute ist dort Museum mit Wechselausstellungen, Vorträgen und anderen Veranstaltungen zu Goethe und seiner Zeit. Auch eine Bibliothek ist dort angesiedelt. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr, Montag geschlossen

Quirinalpalast
Quirinalpalast
© "Marina" / GDFL
Senatorenpalast auf dem Kapitol
Senatorenpalast
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Konservatorenpalast
Konservatorenpalast
© Berthold Werner / GDFL
Palazzo della Consulta
Palazzo de la Consulta
© Adrian Pingstone / GDFL

Palazzo di Malta
Palazzo di Malta
© "Willtron" / GDFL
Palazzo Colonna
Palazzo Colonna
© D.C. Elliot / cc-by-sa
Palazzo Barberini
Palazzo Barberini
© Peter beim Graben / GDFL
Palazzo Farnese
Palazzo Farnese
© Stefano Fiashi / GDFL

Piazza del Popolo
Piazza del Popolo
© Rolf Süßbrich / GDFL
Piazza Navona
Piazza Navona
© "Bildpixel" / PIXELIO
Villa Giulia
Villa Giulia
© Carlo Morino / GDFL
Villa Farnesina
Villa Farnesina
© Rickard Lamré / GDFL

Via della Conciliazione
Via della Conciliazione
© Bob Tubbs / GDFL
Via del Corso
Via del Corso
© Alessio Damato / GDFL
Via dei Fori Imperiali
Via dei Fori Imperiali
© Alessio Damato / GDFL
Piazza Colonna
Piazza Colonna
© Alessio Damato / GDFL

Piazza Venezia
Piazza Venezia
© Stefano Fiorani / GDFL
Vittoriano
Vittoriano
© Helga Hauke / PIXELIO
Campo de' Fiori
Campo de' Fiori
© "BMK" / cc-by-sa
Trastevere
Trastevere
© Philipp Flury / PIXELIO

Trevi-Brunnen
Trevi-Brunnen
© David Iliff / GDFL
Galleria Borghese
Galleria Borghese
© Carlo Morino / GDFL
Palazzo Civiltà Lavoro
Palazzo Civiltà Lavoro
© "Mac9" / cc-by-sa
Tiber
Tiber
© Carole Eicher / PIXELIO

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Vatikan - der kleinste Staat der Welt

Der Vatikan ist mit 44 Hektar der kleinste Staat der Welt. Als selbstständiger Staat besitzt er unter anderem ein eigenes Wappen, eine eigene Fahne, Nationalhymne, Post und einen eigenen Radiosender. Zudem verfügt der Vatikan über ein beträchtliches Kapital sowie Aktien und Immobilien in Italien, Spanien, Deutschland und einigen lateinamerikanischen Ländern. Allerdings erhebt der Vatikan von seinen Bürgern keine Steuern.

  • Der Petersdom gilt als größte Kirche der Welt und fasst etwa 60.000 Menschen. Als Grabeskirche des Apostels Petrus ist sie zudem ein zentrales Heiligtum der katholischen Kirche und eine der vier Patriachalkirchen Roms. Die erste Peterskirche ließ bereits Kaiser Konstantin I. der Große (306-337) erbauen. Erst Papst Julius II. (1503-1513) beauftragte den italienischen Baumeister Donato Bramante (1444-1514) mit dem Neubau des heutigen Petersdoms. Direkt davor liegt der Petersplatz, der zwischen 1656 und 1667 unter Papst Alexander VII. (1655-1667) von Gian Lorenzo Bernini erbaut wurde.
  • Die Sixtinische Kapelle wurde zwischen 1475 und 1483 unter Papst Sixtus IV. (1471-1484) erbaut und am 15. August 1483 geweiht. Bekannt ist die Kapelle vor allem wegen ihrer weltberühmten Fresken der großen italienischen Meister. Die Decken- und Altarfresken wurden von Michelangelo Buonarroti (1475-1564) erschaffen. Allein sein Fresko "Jüngstes Gericht" mit seinen 200 m² gilt als größtes Fresko der Welt. Zudem ist die Sixtinische Kapelle heute auch der Ort für die Papstwahl - dem Konklave.
  • Die Vatikanischen Museen beherbergen die päpstliche Kunstsammlung, die weltweit als eine der wichtigsten und größten Sammlungen ihrer Art gilt. Sie umfasst die Bereiche orientalische Altertümer (Ägypten und Assyrien), klassische Antike (griechisch-römische Kunst), etruskisch-italische Altertümer (heutiges Italien vor der Römerzeit), frühchristliche und mittelalterliche Kunst (3. bis 14. Jhd.), Kunst von der Renaissance (15. Jhd.) bis ins 19. Jahrhundert, zeitgenössische Kunst und eine völkerkundliche Sammlung.
  • Im Westen des Kirchenstaates befinden sich die Vatikanischen Gärten, die sich über eine Fläche von rund 20 Hektar erstrecken. Innerhalb der dichtbesiedelten Stadt sind die Gärten ein natürliches Biotop und Rückzugsgebiet für zahlreiche Tierarten dar, vor allem für Kleintiere und Vögel. Dazu zählen unter anderem verschiedene Fledermaus-Arten, Vögel, Kleintiere und Reptilien.
  • Der Apostolische Palast ist die offizielle Residenz des Papstes in der Vatikanstadt. Er beherbergt neben den päpstlichen Appartements auch Büros der römischen Kurie und Teile der Vatikanischen Museen. Mit 1.400 Räumen auf 55.000 m² besitzt der Gebäudekomplex die größte Grundfläche der Welt.

Petersdom
Petersdom
© Wolfgang Stuck / GDFL
Mittelschiff des Petersdoms
Mittelschiff des Petersdom
© "Bildpixel" / PIXELIO
Petersplatz
Petersplatz
© Nicolai Schäfer / cc-by-sa
Apostolischer Palast
Apostolischer Palast
© Chris Sloan / GDFL

Vatikanische Museen
Vatikanische Museen
© "thopix" / PIXELIO
Sixtinische Kapelle
Sixtinische Kapelle
© Hans-Gerd Maus-Trauden / GDFL
Schweizer Garde
Schweizer Garde
© Alberto Luccaroni / GDFL
Castel Gandolfo
Castel Gandolfo
© Berthold Werner / GDFL

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Literaturtipps

Dorling Kindersley:
Vis a Vis, Rom: Spaziergänge, Vatikan, Cafés, Hotels, Shopping, Stadtplan, Musik, Antike, Museen, Restaurants, Palazzi.
Dorling Kindersley 2008
Preis: € 20,90
ISBN-10: 3928044419
ISBN-13: 978-3928044417

Herbert Rosendorfer:
ADAC-Reiseführer Rom.
ADAC Verlag GmbH 2009
Preis: € 7,95
ISBN-10: 3899054962
ISBN-13: 978-3899054965

Swantje Strieder:
Marco Polo Reiseführer Rom.
Mairdumont 2009
Preis: € 9,95
ISBN-10: 3829705344
ISBN-13: 978-3829705349

Monika Pelz:
Merian live!, Rom.
Merian-Reisebuchverlag 2005
Preis € 7,95
ISBN-10: 3774261024
ISBN-13: 978-3774261020

HB Bildatlas:
Rom.
HB Verlag 2006
Preis: € 8,50
ISBN-10: 361606354X
ISBN-13: 978-3616063546

Birgit Schönau:
Gebrauchsanweisung für Rom.
Piper 2010
Preis: € 14,95
ISBN-10: 3492275966
ISBN-13: 978-3492275965

Nicola Bramigk und Katharina Gossow:
Ein perfektes Wochenende in ... Rom.
Verlag Süddeutsche Zeitung 2007
Preis: € 9,90
ISBN-10: 3866154259
ISBN-13: 978-3866154254

Simon Baker:
Rom. Aufstieg und Untergang einer Weltmacht.
Reclam 2007
Preis: € 24,90
ISBN-10: 3150106230
ISBN-13: 978-3150106235

Peter Schreiner, Wolfgang Schuller, Gerhard Wirth:
Das Römische Weltreich. Von der Entstehung der Republik bis zum Ausgang der Antike.
Theiss 2002
Preis: € 36,-
ISBN-10: 3806217440
ISBN-13: 978-3806217445

Alfred Heuss, Jochen Bleicken, Werner Dahlheim, Hans-Joachim Gehrke:
Römische Geschichte.
Schöningh 2003
Preis: € 29,90
ISBN-10: 3506739271
ISBN-13: 978-3506739278

Heinz Bellen:
Grundzüge der römischen Geschichte.
Band 1: Von der Königszeit bis zum Übergang der Republik in den Prinzipat.

Primus Verlag 1998
Preis: € 19,90
ISBN-10: 3534027264
ISBN-13: 978-3534027262

Heinz Bellen:
Grundzüge der römischen Geschichte.
Band 2: Die Kaiserzeit von Augustus bis Diocletian.

Primus Verlag 2009
Preis: € 19,90
ISBN-10: 3534124391
ISBN-13: 978-3534124398

Heinz Bellen:
Grundzüge der römischen Geschichte.
Band 3: Spätantike von Constantin bis Justinian.

Primus Verlag 2003
Preis: € 24,90
ISBN-10: 3896784560
ISBN-13: 978-3896784568

Merian:
Merian Vatikan.
Travel House Media 2008
Preis: € 7,50
ISBN-10: 3834208027
ISBN-13: 978-3834208026

Fabrizio Rossi:
Der Vatikan. Politik und Organisation.
Beck 2004
Preis: € 7,90
ISBN: 3-4065-1483-9

Guido Knopp:
Vatikan. Die Macht der Päpste.
Goldmann 1998
Preis: € 9,-
ISBN-10: 3442150078
ISBN-13: 978-3442150076

Thomas J. Reese:
Im Inneren des Vatikan. Politik und Organisation der katholischen Kirche.
Fischer (Tb.) 2000
Preis: € 9,90
ISBN-10: 3596147522
ISBN-13: 978-3596147526

Heiner Boberski, Josef Bruckmoser, Andreas Pfeifer:
Geheimnis Vatikan.
ecowin Verlag 2006
Preis: € 22,-
ISBN-10: 3902404345
ISBN-13: 978-3902404343

Georg Denzler und Clemens Jöckle:
Der Vatikan. Geschichte - Kunst - Bedeutung.
Primus Verlag 2007
Preis: € 39,90
ISBN-10: 3896785737
ISBN-13: 978-3896785732

Eric Vandeville:
Glanz und Geheimnis des Vatikan.
RvR 2007
Preis: € 24,95
ISBN-10: 3938265280
ISBN-13: 978-3938265284

Roberto Monge und Christiane Landgrebe:
Das große Buch der Päpste.
Kösel 2007
Preis: € 29,95
ISBN-10: 3466367603
ISBN-13: 978-3466367603

Crista Kramer von Reisswitz:
Die Papstmacher. Die Kardinäle und das Konklave.
Droemer Knaur 2003
Preis: € 8,90
ISBN-10: 3426776561
ISBN-13: 978-3426776568

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