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Die Euro-Mediterrane Partnerschaft (EUROMED) wurde 1995 auf der euro-mediterranen Konferenz in Barcelona von den Außenministern der Europäischen Union (EU) sowie der angrenzden Mittelmeer-Anrainerstaaten gegründet. Im März 2004 konstituierte sich die Euromediterrane Parlamentarische Versammlung als ständiges Kontrollgremium. Ihr gehören neben 45 Abgeordneten des Europaparlaments, jeweils drei Abgeordnete der einzelnen EU-Staaten sowie jeweils maximal zwölf Abgeordnete der südlichen Mittelmeer-Anrainerstaaten an. Die Amtssprachen sind Arabisch, Hebräisch, Türkisch und alle EU-Amtssprachen. Arbeitssprachen sind Englisch, Französisch und Arabisch.
Am 13. Juli 2008 gründeten die Mitglieder der EU, die Mittelmeer-Anrainerstaaten sowie die angrenzden Länder Mauretanien und Jordanien in Paris die sogenannte "Union für das Mittelmeer". Sie beruht auf der Grundlage der EUROMED und soll im Mai 2009 ihre Arbeit aufnehmen. Künftig soll im Abstand von zwei Jahren ein Gipfeltreffen stattfinden und über Themen wie Energie, Sicherheit, Terrorismusbekämpfung, Immigration und Handel beraten. Außerdem ist ein gemeinsamer Bereich zur Bekämpfung von Korruption, Terrorismus, organisiertem Verbrechen und Menschenhandel vorgesehen. Im November 2008 beschlossen die Außenminister der Union, ein Sekretariat im Palau Reial de Pedralbes in Barcelona.
Ziele der Mittelmeer-Union sind:
- das Mittelmeer zu säubern;
- transnationalen Schifffahrtsstraßen und Autobahnen einzurichten;
- einen gemeinsamen Katastrophenschutz zu schaffen;
- ein Energie-, ein Bildungs- und ein Mittelstandsprojekt.
Als politisches Ziel formulierte die Mittelmeer-Union, den Nahen Osten frei von Atomwaffen machen. Zudem bekannten die Mitglieder der Mittelmeer-Union dazu, die Demokratie und den politischen Pluralismus zu stärken und lehnten jede Form von Terrorismus ab.
Mitglieder
Beobachter
Die Arabische Liga wurde am 22. März 1945 in der ägyptischen Hauptstadt Kairo gegründet. Zentrale Organe sind der Rat der Arabischen Liga (Ligarat), welcher aus den Vertretern der Mitglieder besteht, der permanenten Kommission und dem Generalsekretariat. Zu den Hauptzielen gelten:
- Streitfälle untereinander zu verhüten oder zu schlichten;
- die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Beziehungen zu födern - insbesondere auf den Gebieten Finanzwesen, Transport, Kultur, Gesundheitswesen, Medien;
- die Unabhängigkeit und Souveränität der Mitglieder der arabischen Mitglieder zu wahren sowie die arabischen Außeninteressen zu wahren;
- die Anerkennung Palästinas als unabhängigen Staat zu erreichen.
Mitglieder
Beobachter
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Golf-Kooperationsrat (GCC)
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Der Golf-Kooperationsrat (GCC) wurde am 25. Mai 1981 in Abu Dhabi gegründet. Ihren Sitz hat die Organisation in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad. Höchstes Gremium ist der Oberste Rat, der zweimal jährlich tagt. Ihm gehören die Staats- und Regierungschef der Mitglieder an. Zudem gibt es ein Komitee zur wirtschaftlichen Kooperation, in dem sich die Finanzminister regelmäßig treffen. Seit 2005 sind die Mitglieder durch eine Zollunion miteinander verbunden. Bis 2010 ist eine gemeinsame Währung geplant. Zudem sind die Mitglieder im Verteidigungsfall zum gegenseitigen Beistand verpflichtet. Der GCC unterhält eine gemeinsame Verteidigungstruppe, die allerdings nur 5.000 Mann umfasst.
Die Ziele des GCC sind:
- in der Außen- und Sicherheitspolitik zusammen zu arbeiten;
- die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen zu fördern.
Mitglieder
© Flaggen: Ben Cahoon, Jorge Candeias, Blas Delgado, Jan Oskar Engene, Martin Gruve, Željko Heimer, Zoltán Horváth, Eugene Ipavec, António Martins, Clay Moss, Jaume Ollé, Marcus E.V. Schmöger; / FOTW Flags Of The World; Flaggen-Server; verschiedene Autoren von verschiedene Autoren von Wikipedia gemäß GDFL
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