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Köln ist nicht perfekt, aber vollkommen, es ist vollkommen Köln.
Heinrich Böll
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Köln - das ist nicht nur Dom, Kölsch und Karneval. Die Rheinmetropole ist auch für ihre offene und tolerante Lebensart bekannt. Sie ist ein Schmelztiegel verschiedenster ethnischer Gruppen, die der Stadt zudem auch einen kosmopolitischen Charakter verleihen. Als moderne Großstadt blickt Köln jedoch auch auf eine lange Geschichte zurück - immerhin liegen die Ursprünge der ältesten deutschen Großstadt bereits in vorchristlicher Zeit.
Seit dem Mittelalter ist die größte Stadt am Rhein das Ziel für Millionen von Pilgern, Touristen und Geschäftsleuten. Daher verwundert es auch nicht, dass sich die Domstadt im Laufe der Zeit zu einer bedeutenden Kunst- und Kulturmetropole, einer Einkaufs-, Vergnügungs-, Business- und Sportzentrale sowie zu einem bedeutenden Messe- und Medienplatz entwickelt hat.
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Zahlen und Fakten rund um Köln
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- Die kreisfreie Stadt Köln ist die größte Stadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Sie gilt zudem als wirtschaftliche, kulturelle und historische Hauptstadt des Rheinlandes.
- Im Dezember 2009 lebten 1.020.303 Menschen in der Domstadt. Damit ist köln die viertgrößte Stadt Deutschlands nach Berlin, Hamburg und München.
- Zum gleichen Zeitpunkt waren 172.845 Ausländer in Köln gemeldet. Der Ausländeranteil lag damit bei 16,9 Prozent.
- Die Bevölkerung lebt derzeit auf einer Gesamtfläche von 405,15 km². Davon liegen 230,25 km² linksrheinisch und 174,84 km² rechtsrheinisch.
- Als ehemalige Hansestadt kann Köln auf eine lange Tradition als Wirtschaftsmetropole zurückblicken. So liegt hier einer der wichtigsten Binnenhäfen Europas und mit Köln-Eifeltor der größte Container- und Umschlagebahnhof des Binnenlandes. Der Kölner Hauptbahnhof ist zudem die westliche Drehscheibe Deutschlands im internationalen Schienenverkehr.
- In Köln sind zahlreiche Institutionen, Einrichtungen, Behörden und Körperschaften des öffentlichen Rechts angesiedelt. Dazu zählen u.a. der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Städtetag, der Bundesverband Deutscher Banken, das Bundesamt für Verfassungsschutz, das Zollkriminalamt oder der Deutsche Malteser-Hilfsdienst.
- Köln gehört derzeit zu den drei größten Hochschulstädten Deutschlands. So gibt es hier momentan neun staatliche und private Hochschulen. Die Universität Köln gehört zu den ältesten Hochschulen Europas und ist derzeit mit etwa 43.000 Studenden auch eine der größten Universitäten in Deutschland. Die Fachhochschule Köln wurde 1971 gegründet und ist derzeit mit etwa 16.500 Studenten, 45 Studiengängen und 450 ProfessorInnen die größte Fachhochschule Deutschlands. Die Deutsche Sporthochschule wurde 1947 gegründet und ist derzeit mit rund 6.000 Studenten die einzige Sporthochschule in Deutschland. Die Hochschule für Musik wurde bereits 1850 gegründet und ist derzeit eine der größten und traditionsreichsten Musikhochschulen Europas. Die Kunsthochschule für Medien ist zudem die erste Hochschule in Deutschland für audiovisuelle Medien.
- Zudem ist Köln auch Sitz des Erzbistums Köln, das heute zu den ältesten Deutschlands gehört. Es umfasst das westliche Nordrhein-Westfalen und das nördliche Rheinland-Pfalz.
- Weitere Zahlen rund um die Domstadt bietet auch das Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln.
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- Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen und der Mittelpunkt der Stadt. In dessen unmittelbarer Nähe liegen der Hauptbahnhof, die größten Museen und das große Einkaufsviertel. Die fünfschiffige gotische Basilika mit dem Weihenamen St. Peter und Maria ist heute mit 157 Metern Höhe die zweithöchste Kirche nach dem Ulmer Münster und die dritthöchste Kirche weltweit. Zudem gilt der Dom heute als größte gotische Kathedrale überhaupt. Bereits am 15. August 1248 wurde mit dem Bau des Domes begonnen und mit Unterbrechungen schließlich am 15. Oktober 1880 eingeweiht. Er bietet etwa 20.000 Menschen Platz, die Baukosten betragen nach heutigem Wert etwa 10 Milliarden Euro. Das spätmittelalterliche Chorgestühl ist mit 104 Sitzplätzen derzeit das größte seiner Art in Deutschland. Im Jahre 1996 wurde der Dom zudem als eines der europäischen Meisterwerke gotischer Architektur eingestuft und zum Weltkulturerbe erklärt. Heute dient der Dom nicht nur als Bischofs-, Kapitel- und Wallfahrtskirche - er ist auch das zentrale Gotteshaus Kölns. Besondere Sehenswürdigkeiten: der Schrein der Heiligen Drei Könige und das Gerokreuz - das älteste noch erhaltene Großkruzifix in Europa nördlich der Alpen.
Öffnungszeiten: November bis April: täglich 6.00-19.30 Uhr; Mai bis Oktober täglich 6-21 Uhr
- Die dreischiffige romanische Basilika Groß Sankt Martin wurde im Laufe des 13. Jahrhunderts errichtet und ist eine der insgesamt zwölf romanischen Kirchen Kölns. Bis zur Vollendung des Doms war sie bis ins 19. Jahrhundert hinein die Hauptattraktion der Domstadt. Besonders sehenswert sind die Kreuzigungs-und Grablegungsgruppe sowie das Dreikönigstriptychon.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 9.30-18.30 Uhr, Sonntag 13.00-19.15 Uhr, Montag geschlossen
- Auf den Fundamenten eines römischen Tempels der Gottheiten Jupiter, Juno und Minerva wurde im 11. Jahrhundert die Kirche Sankt Maria im Kapitol erbaut. Ihr Grundriss leitet sich von der Geburtskirche in Bethlehem ab - initiiert wurde der Bau von der Benediktiner-Äbtissin Ida.
Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr
- Die romanische Basilika Sankt Gereon gehört zu den bedeutensten Zeugnissen spätantiker Baukunst. Bestimmendes Element ist ein ovales Dekagon (Zehneck), das in seiner Art nördlich der Alpen einzigartig ist. Der Kuppelbau ist zudem nach der Hagia Sophia in Istanbul und dem Dom in Florenz der Drittgrößte weltweit.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 9-18 Uhr, Sonntag 12.30-18.00 Uhr
- Als kleinste der romanischen Kirchen Kölns entstand Sankt Maria Lyskirchen im 13. Jahrhundert. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie jedoch bereits im Jahre 948. Der Name Lyskirchen (ursprünglich Lysolf) geht auf ein Kölner Patriziergeschlecht zurück. Sie ist zudem die einzige Kirche Kölns, deren historische Gewölbefresken großenteils noch erhalten sind. Im Unterschied zu den anderen elf romanischen Kirchen blieb sie im Zweiten Weltkrieg weitgehend unzerstört.
Öffnunsgzeiten: täglich 10-18 Uhr
- Die große dreischiffige Basilika Sankt Apostolen am Neumarkt wurde im 11. Jahrhundert auf Initative von Erzbischof Pilgrim erbaut. Besonders sehenswert sind u.a. die Skulpturen der "Vierzehn Nothelfer" aus dem 16. bis 18. Jahrhundert sowie der Heribertskelch aus dem 13. Jahrhundert.
Öffnungszeiten: täglich 10-12 Uhr und 15-17 Uhr außer Dienstag
- Eines der wenigen Bauzeugnisse des Barock ist die Kirche Sankt Maria in der Kupfergasse. Sie wurde zwischen 1618 und 1678 nach den Plänen von Christian Wamser errichtet. Trotz seiner barocken Gestaltung enthält der dreischiffige Kirchenbau auch Elemente aus Romanik, Gotik und Renaissance. Eine besondere Rolle in der Kölner Volksfrömmigkeit spielt zudem die Statue der "Schwarzen Muttergottes". Sie soll anläßlich einer mittelalterlichen Prozession durch Köln getragen worden sein, um die Pest zu bannen und sich dabei schwarz gefärbt haben.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.15-12.15 Uhr und 14.45-17.45 Uhr.
- Die Kölner Synagoge im Stadtteil Neustadt-Süd ist das Zentrum des jüdischen kulturellen und religiösen Lebens in der Domstadt. Internationale Beachtung fand sie durch den Besuch Papst Benedikts XVI. am 19. August 2005 - es war der erste Besuch eines katholischen Kirchenoberhauptes in einer deutschen Synagoge. Nach deren Zerstörung durch die Nationalsozialisten 1938 wurde sie nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut und 1959 eröffnet. Die jüdische Gemeinde ist heute die älteste nördlich der Alpen. Sie bestand bereits 321 zu Zeiten Kaiser Konstantins I. des Großen.
- Der Gürzenich ist eine Festhalle im Stadtzentrum von Köln. Benannt ist sie nach der Familie Gürzenich, auf deren Gelände das Gebäude steht. Es wurde zwischen 1441 und 1447 erbaut und hatte von Anfang an die Funktion eines städtischen Festhauses für verschiedene Veranstaltungen. Einerseits diente es für der Stadt für den Empfang von Ehrengästen, andererseits den Adligen und hohen Bürgern für private Festlichkeiten. Selbst Krönungsfeiern und ein Reichstag wurden schon im Gürzenich abgehalten. Lediglich im 17. Jahrhundert diente er vorübergehend als Kaufhaus. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude fast vollständig zerstört und 1955 wieder aufgebaut. Heute dient der Gürzenich als "gute Stube Kölns" ausschließlich wieder für Veranstaltungen. Überregional bekannt wurde er vor allem durch die Sitzungen der Kölner Karnevalsvereine.
- Die Hahnentorburg ist eine der drei erhalten gebliebenen Stadttorburgen in Köln. Sie wurde Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut und sicherte den westlichen Zugang zur Stadt. Die Severinstorburg wurde um 1180 erbaut und diente als wichtiger strategischer Standort, da sie einige Klöster schützte. Heute ist sie eines der Wahrzeichen der Südstadt. Die Eigelsteintorburg ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Domstadt. Sie wurde erbenfalls um 1180 erbaut und sicherte früher den nördlichen Zugang zur Stadt. Am Abend des 13. September 1804 zog hier Napoleon Bonaparte unter Glockengeläut und Kanonendonner triumphal in die Stadt ein.
- Der Römerturm war der nordwestliche Eckturm der römischen Stadtbefestigung aus dem 2. und 3. Jahrhundert. Er ist der besterhaltenste Teil der antiken Stadtmauer und reich mit Mosaiken ausgeschmückt. Ab dem 14. Jahrhundert wurde der Turm als Latrine für das Franziskanerinnenkloster St. Klara genutzt. Von 1833 an wurde der Turm als Wohnhaus genutzt - seit 1873 befindet er sich im Besitz der Stadt.
- Die Hohenzollernbrücke wurde zwischen 1907 und 1911 erbaut und ist heute eine der Hauptverbindungen zwischen den beiden Rheinufern. Die üppigen Portale der Brücke wurden vom Berliner Architekten Franz Schechtern im neoromanischen Stil erbaut. Die Rampen werden von vier Reiterstandbildern der preußischen Könige und deutschen Kaiser aus der Hohenzollern-Familie flankiert. Es sind die Statuen von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, Kaiser Wilhelm I., Kaiser Friedrich III. und Kaiser Wilhelm II. Sie stehen als Sinnbild für die Zeit der preußischen Herrschaft in der Rheinprovinz. Seit 1945 ist die Brücke nur für den Fußgänger- und Eisenbahnverkehr freigegeben.
- Das Overstolzenhaus ist das einzige noch erhaltene romanische Patrizierhaus in Köln. Experten halten es sogar für das Schönste in ganz Deutschland. Es wurde zwischen 1225 und 1230 von Werner Overstolz erbaut. Heute ist hier die Medienhochschule untergebracht. Am Buttermarkt befindet sich zudem das Delfter Haus. Es ist das einzige noch erhaltene Haus im gotischen Stil mit vier Stockwerken und zwei Eingängen.
- Auf dem Fischmarkt wurden einst - wie der Name schon besagt - Fische gehandelt. Auch wenn dies heute nicht mehr der Fall ist - die Häuser im spätgotischen Stil sind dennoch erhalten geblieben. Heute ist der Markt ein reizvoller Platz mit vielen Restaurants und Kneipen.
- Der Hauptbahnhof wurde 1859 eröffnet und ist heute einer der verkehrsreichsten Knotenpunkte Deutschlands und Europas. Heute verkehren in dem Durchgangsbahnhof mit elf Gleisen etwa 1.200 Nah- und Fernverkehrszüge mit rund 220.000 Menschen. Zu den regulären Verbindungen zählt auch die Strecke Köln-Paris mit dem Schnellzug "Thalys".
- In der nördlichen Neustadt befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Gereon der Mediapark. Auf dem 200.000 m² großen Gelände befindet sich heute ein Zentrum der Kommunikations- und Medienbranche. Derzeit arbeiten etwa 5.000 Menschen in den 250 dort ansässigen Unternehmen. Dazu zählen neben Sendern wie VIVA und WDR Eins Live auch Plattenfirmen wie EMI Music Deutschland sowie Gastronomie, Geschäfte, Kultur- und Medieneinrichtungen und Wohnungen.
- Der Fernsehturm "Colonius" ist mit 252,9 Metern der siebtgrößte Fernsehturm Deutschlands sowie der größte Nordrhein-Westfalens. Neben Sendeeinrichtungen für den Westdeutschen Rundfunk (WDR) und das Digitalfernsehen DVB-T befinden sich hier auch eine Richtfunkanlage von T-Systems und eine Relaisfunkstelle für den Amateurfunkdienst.
- Das Hansa-Hochhaus wurde 1924/25 von den Plänen von Jacob Koerfer erbaut. Mit seinen 17 Stockwerken und einer Höhe von 65 Metern war es nicht nur das erste Hochhaus Kölns, sondern auch zeitweilig der höchste "Wolkenkratzer" Europas. Heute dient es vor allem als Geschäfts- und Wohngebäude.
- Die Köln-Arena ist eine Multifunktionshalle im Kölner Stadtteil Deutz. Mit einer Nutzfläche von 83.700 m² und 20.000 Sitzplätzen ist sie heute eine der größten Veranstaltungshallen in Deutschland. Dank diverser gastronomischer Einrichtungen sowie moderner Bühnen-, Licht- und Tontechnik eignet sie sich für Events wie Sport, Musicals, Kongresse oder Tagungen. Dank einer absenkbaren Eisfläche tragen die Kölner Haie sowie die Handball-Mannschaft des VfL Gummerbach hier zumindest einen Teil ihrer Heimspiele aus.
- Das RheinEnergie-Stadion wurde 2003 anstelle des damaligen Müngersdorfer Stadions fertiggestellt. Es fasst rund 51.000 Zuschauer und wird vorrangig für die Heimspiele des 1. FC Köln genutzt. Im Jahr 2006 war es auch eines der zwölf Austragungsorte der 18. Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Seit 2004 trägt auch die American-Football-Mannschaft der Cologne Centurions hier ihre Heimspiele in der NFL Europe aus.
- Im Jahre 1860 wurde der Kölner Zoo gegründet. Damit ist er heute der drittälteste Tiergarten Deutschlands. Auf derzeit 20 Herktar beherbergt er etwa 7.000 Tiere in 600 Arten. Der Zoo genießt nicht nur internationales Renommee - er beteiligt sich auch an Erhaltungszuchten von berdohten Tierarten.
Öffnungszeiten: im Sommer täglich 9-18 Uhr; im Winter täglich 9-17 Uhr.
- Die Stadt Köln besitzt zudem einige Grünanlagen und Parks, darunter den inneren und äußeren Grüngürtel. Der innere Gürtel ist etwa sieben Kilometer lang, mehrere hundert Meter breit und etwa 120 Hektar groß. Er beherbergt 25 Baumarten, Wiesen und Wasserflächen. Der äußere Gürtel ist mit einer Fläche von eta 800 Hektar die größte Grünfläche der Stadt.
- Der fünf Hektar große Stadtpark ist bereits 175 Jahre alt und damit der älteste Park in Köln. Über hundert Jahre alt ist auch der Volksgarten. Hier werden viele kulturelle Veranstaltungen, aber auch Grill-Happenings veranstaltet. Im Norden der Stadt befindet sich auch das Naherholungs- und Sportgebiet Fühlinger See - Kölns größter See mit einer beaufsichtigten Wasserfläche von etwa 5.000 m². Es besteht aus sieben miteinander verbundenen Seen und einer Regattastrecke. Das Areal bietet sich besonders gut zum Baden, Schwimmen, Tauchen, Angeln, Windsurfen, Kanufahren und Rudern an. Weitere sehenswerte Grünflächen und Parks sind auch die Flora und der Botanische Garten mit vielseitigen Pflanzensammlungen aus aller Welt oder der Hiroshima-Nagasaki-Park.
- Eine der exotischsten Parkanlagen Deutschlands ist der Japanische Garten in Leverkusen. Neben außergewöhnlichen Pflanzen sind auf dem etwa 15.000 m² großen Gelände auch Brücken und japanische Torbauten zu sehen. Die Idee zu dem Garten geht auf Carl Duisburg, den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden der damaligen IG Farbenindustrie AG, Carl Duisburg, zurück,
Öffnungszeiten: 1. Mai bis 30. September täglich 9-20 Uhr; 1. Oktober bis 30. April täglich 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit
- Der Altenberger Dom etwa 40 Kilometer nordöstlich von Köln gilt mit seinen 144 m² großen Kirchenfenstern als ein Meisterwerk gotischer Baukunst. Er ist Teil des ehemaligen Zisterzienser-Klosters Altenberg, dass im August 1133 gegründet und 1803 im Rahmen der Säkularisation aufgelöst wurde. Heute dient der Dom als Simultankirche, d.h. er wird von Katholiken und Protestanten gemeinsam für Gottesdienste genutzt. Zudem finden hier regelmäßig viele Orgel- und Sonderkonzerte statt.
Öffnungszeiten: im Sommer: Montag bis Freitag 7-18 Uhr
- Seit 1984 zählen die Schlösser Augustusburg und Falkenau mit ihren Gartenanlagen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Gärten zählen heute zu den authentischsten Beispielen französischer Gartenbaukunst in Europa. Heute sind sie alljährlicher Schauplatz der Brühler Schlosskonzerte.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9-12 Uhr und 13.30-16 Uhr, Samstag/Sonntag 10-17 Uhr
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- Das Kölnische Stadtmuseum bietet einen Einblick in die Geschichte, die Wirtschaft, das Geistes- und Alltagsleben der Stadt Köln und seiner Bewohner. Dabei werden die Besucher mit ebenso typischen Kölner Phänomenen wie Klüngel, Kölsch, Karneval oder Kölnisch-Wasser bekannt gemacht wie mit dem Otto-Motor von Ford.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr, Dienstag bis 20 Uhr; jeden ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr (an Feiertagen 10–17 Uhr)
- Im Römisch-Germanischen Museum gibt es Einlicke in die römische Epoche Kölns. Das Museum wurde 1974 fertiggestellt und beherbergt richhaltige archäologische Funde aus der römischen und merowingischen Epoche der Domstadt. Glanzpunkte sind die weltweit größte Sammlung römischer Gläser sowie eine herausragende Kollektion römischen und frühmittelalterlichen Schmucks.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr, Mittwoch bis 20 Uhr; jeden ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr
- Das Wallraf-Richartz-Museum - Fondation Corboud ist eine der großen klassischen Gemälde-Galerien Deutschlands. Sie beherbergt die weltweit umfangreichste Sammlung mittelalterlicher Malerei und wurde bereits 1851 vom Kölner Kaufmann Johann Heinrich Richartz gegründet. Damit ist das Museum das älteste Museum Kölns und zugleich eines der frühesten bürgerlichen Museen Deutschlands. Namensgeber ist der Kölner Gelehrte Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824), dessen Hinterlassenschaft den Kern der Sammlung bildet.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10-18 Uhr, Donnerstag bis 22 Uhr, Samstag/Sonntag 11-18 Uhr
- Im Museum für angewandte Kunst wird vermehrt eine der bedeutenden deutschen Sammlungen europäischer Angewandter Kunst vom Mittelalter bis zur unmittelbaren Gegenwart sowie eine hochrangige Kollektion des Design seit 1900 bewahrt. Es wurde 1888 auf Anregung engagierter Kölner Bürger gegründet und wesentlich vom Kölnischen Kunstgewerbe-Verein getragen.
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 11-17 Uhr; jeden ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr
- Das Museum Ludwig entstand 1976 durch eine Schenkung von rund 350 Werken moderner Kunst des Ehepaars Peter und Irene Ludwig. Auf einer Ausstellungsfläche von etwa 8.000 m² liegt der Schwerpunkt der Sammlung auf der zeitgenössischen Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr; jeden ersten Dnnerstag im Monat bis 22 Uhr
- Im Museum für Ostasiatische Kunst ist Kunst und Kunsthandwerk aus China, Japan und Korea zu sehen. Es wurde 1913 als erstes Spezialmuseum seiner Art in Deutschland - basierend auf die Privatsammlung des Ehepaares Adolf und Friede Fischer - gegründet. Ihre Kollektion mit buddhistischer Malerei und Holzskulptur, japanischer Stellschirmmalerei, Farbholzschnitten und Lackkunst gilt derzeit als eine der bedeutendsten Europas.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11-17 Uhr, Samstag/Sonntag bis 18 Uhr; jeden ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr
- Einen Streifzug durch 3.000 Jahre Schokoladengeschichte bietet das Schokoladen-Museum im Herzen Kölns. Es zeigt Exponate rund um die Schokolade und präsentiert zudem die Erfolgsstory der Kakaobohne rund um den Globus.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10-18 Uhr, Samstag/Sonntag 11-19 Uhr
- Das Deutsche Sport- und Olympia-Museum bietet auf einer Ausstellungsfläche von etwa 2.000 m² einen Einblick in die verschiedenen Aspekte des nationalen und internationalen olympischen Sports. Dazu gehören auch Führungen und Auftritte bekannter Sportler sowie ein vielfältiges Aktions- und Veranstaltungsprogramm.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10-18 Uhr; Samstag/Sonntag/Feiertag 11-19 Uhr
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- Der Kölner Karneval gehört zur Stadt wie der Dom oder der Rhein. Die fünfte Jahreszeit beginnt alljährlich am 11.11. um 11.11 Uhr. Den eigentlichen Höhepunkt bildet der Straßenkarneval mit dem Rosenmontagszug. Daneben gibt es zahlreiche Umzüge in nahezu allen Stadtteilen sowie den "Schull- und Veedelzög" am Karnevalssonntag. Zudem hat sich seit den achtziger Jahren auch ein alternativer Karneval entwickelt. Darunter fallen alle Veranstaltungen, die vom Festkommittee oder den angeschlossenen Vereinen organisiert werden.
- Die Kölner Lichter sind ein alljährliches Musik- und Feuerwerks-Event nach dem Vorbild von "Rhein in Flammen" und finden seit 2001 statt. Höhepunkt sind zahlreiche Feuerwerke, die an verschiedenen Punkten gezündet werden. Das Hauptfeuerwerk beginnt gewöhnlich gegen 23.30 Uhr - das Besondere daran: die Synchronität zur Musik, passend zu Takt und Stimmung.
- Am ersten Wochenende im Juli findet in Köln der "Christopher Street Day" (CSD) statt - eine der größten Schwulen- und Lesbenparaden in Deutschland. Der CSD fand erstmals 1991 statt, um gegen die gesellschaftliche Diskriminierung zu protestieren. Seit 2002 wird er durch ein zweiwöchiges Rahmenprogramm - den ColognePride ergänzt.
- Das Ringfest ist eine Freiluft-Musikveranstaltung, bei der an verschiedenen Orten in der Kölner Innenstadt Bühnen aufgebaut sind, auf denen Livebands auftreten. Das Fest fand erstmals 1993 statt. Jedes Jahr spielen dort etwa 200 Bands. Allein in diesem Jahr werden etwa zwei Millionen Besucher erwartet.
- Eine der größten Sportveranstaltungen der Domstadt ist der Köln-Marathon. Seit 1997 zieht er alljährlich im September mehr als 10.000 Läufer, Handbiker und Inline-Skater an. Dabei wird die Marathon-Distanz über 42,195 Kilometer auf den zentralen Straßen der Domstadt zurückgelegt. Der Start- und Zielbereich liegt in der Nähe des Deutzer Bahnhofs.
- Das Eintagesrennen "Rund um Köln" gehört zu den traditionsreichsten Eintagesrennen. Es fand erstmals 1908 ausgetragen und ist damit das älteste noch bestehende Eintagesrennen Deutschlands. Seit 1990 dürfen auch wieder Radprofis an dem Rennen teilnehmen. Heute ist es Teil der "UCI ProTour" sowie der Internationalen Deutschen Radmeisterschaft (TUI-Cup).
- Seit 2001 findet in Köln das internationale Literaturfestival "Lit.Cologne" statt. Seitdem hat es sich zunehmend als feste Größe im Literaturbetrieb etabliert. Allein 2010 nahmen an elf Festivaltagen und -nächten mit 171 Veranstaltungen mehr als 300 Autoren und Künstler teil. Mehr als 80.000 Zuschauer nahmen an den Veranstaltungen teil.
- Das Internationale Köln Comedy Festival ist seit langem ein Publikumsmagnet in Deutschland und gleichzeitig der Höhepunkt der jährlichen Comedy-Saison. Seit seiner Gründung 1991 erwies sich das Festival auch als wichtige Talentbörse. Die Vielfalt der Darbietungen reicht dabei von Stand-up-Comedy und Kleinkunst über Musik und Literatur bis hin zu visueller Komik, Varieté und Slapstick. Heute ist das Festival das größte Event seiner Art in Deutschland und europaweit führend.
- Die Kölner Sommernacht in Zoo und Flora bietet seit 1998 einen stimmungsvollen Streifzug durch die abendliche Tier- und Pflanzenwelt. Begleitet wird sie durch ein Rahmenprogramm in der Kölner Flora mit Märchenerzählern und Gauklern.
- Ein besonderes Ereignis im Kunstherbst der Domstadt ist die "Lange Nacht der Museen". Mehr als 20.000 Besucher können an einem Samstag in der ersten Novemberhälfte ab 19 Uhr verschiedene Konzerte, Filme, Lesungen und andere Veranstaltungen besuchen. Seit 2000 beteiligen sich fast 40 Museen und Institutionen an dieser Nacht.
- In fast 30 Theatern und Spielstätten laufen alljährlich im Rahmen der Kölner Theaternacht über 130 Einzelprogramme in einer einzigen Nacht. Mit einem vielfältigen Programm zeigen die Theater Ausschnitte aus den Highlights der Saison oder Vorschauen auf Premieren. Zudem werden auch Kabarett, Tanz, Musik im Foyer und Parties geboten. Im Rahmen des traditionellen Kölner Theaterbummels zeigen die freien Theater und städtischen Bühnen Ausschnitte aus aktuellen Produktionen, informieren über ihre Theaterarbeit und möchten Lust auf Theater machen.
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Literaturtipps
Jürgen Raap:
Marco Polo Reiseführer Köln.
Mairdumont 2008
Preis: € 8,95
ISBN-10: 382970271X
ISBN-13: 978-3829702713
Jutta Gay, Martin Klein und Inga Menkhoff:
Marco Polo Stadtführer Köln für Kölner 2008.
Mairdumont 2007
Preis: € 9,95
ISBN-10: 3829709706
ISBN-13: 978-3829709705
Reinhold Neven DuMont:
Gebrauchsanweisung für Köln.
Piper 2009
Preis: € 14,95
ISBN-10: 349227532X
ISBN-13: 978-3492275323
Christian Schuh:
Kölns 85 Stadtteile.
Emons 2003
Preis: € 9,80
ISBN-10: 3897052784
ISBN-13: 978-3897052789
Elke Heidenreich und Stefan Worring:
Köln. Bilder und Geschichten.
Kiepenheuer & Witsch 2004
Preis: € 15,-
ISBN-10: 3462035568
ISBN-13: 978-3462035568
Franz Mathar:
Kölner Brauhauswanderweg.
Bachem 2003
Preis: € 5,-
ISBN-10: 3761616538
ISBN-13: 978-3761616536
Stephan Meyer:
Kleiner kölscher Kosmos: Kurioses über Köln.
Lund Verlagsgesellschaft 2008
Preis: € 7,90
ISBN-10: 3938486015
ISBN-13: 978-3938486016
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