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Wissenswertes rund um Hamburg
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LIBERTATEM QUAM PEPERERE MAIORES DIGNE STUDEAT SERVARE POSTERITAS
Die Freiheit, die die Alten erwarben, möge die Nachwelt würdig erhalten.
(Inschrift über dem Eingangsportal des Rathauses und Wahlspruch der Hansestadt Hamburg)
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Hamburg gilt allgemein als das "Tor zur Welt", die "Schöne" und das "Hoch des Nordens". Diese Beschreibungen sind zwar eher unhanseatisch, doch den heimlischen Stolz auf ihre Stadt können auch die Hanseaten selbst nicht verbergen. Denn Hamburg zählt zu den schönsten Städten Deutschlands: neben Stadtleben pur bietet die Hansestadt auch zahlreiche Grün- und Wasserflächen sowie Kultur und Vergnügen.
Zudem hat Einwanderung in Hamburg eine Tradition - ein Umstand der gerne auch als Grund für die Weltoffenheit der Stadt gilt. Bereits im 16. Jahrhundert flohen viele protestantische Niederländer nach in die Hansestadt. Später folgten portugiesische Juden und französische Adlige, die alle zur Entwicklung Hamburgs zu einer Kaufmannsstadt beitrugen. Heute leben rund 250.000 Ausländer in der Stadt, die sich auf alle sozialen Schichten verteilen.
Auch einige Vorurteile können dem Ruf Hamburgs nichts anhaben. So regnet es in Hamburg auch nicht mehr als in anderen deutschen oder europäischen Städten. Und sollte doch einmal "Schietwetter" herrschen, gibt es genügend Möglichkeiten, sich in Hamburg die Zeit zu vertreiben.
Zu den weiteren Vorurteilen: Hamburg ist keineswegs eine kunstfeindliche Stadt - im Gegenteil. Neben der sprichwörtlichen Kaufmannsmentalität zeigten die Hanseaten auch immer Sinn für die schönen Künste. Denn zahlreiche Museen von internationalem Rang und eine vielfältige Theaterlandschaft bieten für jeden Geschmack etwas.
Und zu guter Letzt: Hamburg liegt genausowenig am Meer wie München in den Alpen. Die Hansestadt liegt vielmehr an der Elbe, deren Haupt- und Nebenarm den Tidehafen bilden. Und dieser hat Hamburg erst zu einer wohlhabenden Stadt gemacht.
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Zahlen und Fakten rund um Hamburg
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- Die Freie und Hansestadt Hamburg ist ein eigenständiges Bundesland. Neben Berlin und Bremen ist Hamburg daher auch einer der drei Stadtstaaten Deutschlands.
- Im März 2010 lebten 1.777.033 Menschen in der Hansestadt. Damit ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands nach Berlin sowie die sechstgrößte Stadt in der EU.
- Zum gleichen Zeitpunkt waren in Hamburg 239.361 Ausländer gemeldet. Der Ausländeranteil lag damit bei 13,5 Prozent.
- Mit 755,26 km² ist die Hansestadt auch flächenmäßig die zweitgrößte Stadt Deutschlands nach Berlin.
- Zudem besitzt Hamburg mit 35,2 m² Wohnfläche pro Person eine der größten durchschnittlichen Wohnflächen aller Großstädte der Welt. Außerdem sind allein 15 Prozent des Stadtgebiets Grün- und Erholungsflächen.
- Hamburg ist Mittelpunkt der Europäischen Metropolregion Hamburg - einer von insgesamt elf in Deutschland. Zu ihr zählen neben Hamburg noch 14 weitere Gebietsteile in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Sie wurde 225 gegründet und erstreckt sich über eine Fläche von 18.796 km² - in ihr leben derzeit 4,266 Millionen Menschen (Stand: Januar 2007).
- Neben den großen Grünflächen prägt auch Hamburgs dichtes Netz von Wasserwegen und -flächen das Gesicht der City. Dieses beträgt immerhin acht Prozent des Stadtgebietes. Allein die Gesamtfläche der Außenalster beträgt 1,6 km².
- Die Hansestadt hat mit 2.485 Brücken mehr als Amsterdam und Venedig zusammen. Die Köhlbrandbrücke ist die größte Hängebrücke Deutschlands. Sie ist ein modernes Wahrzeichen Hamburgs und wurde zwischen 1970 und 1974 als Verbindung zwischen Norder- und Süderelbe erbaut. Die Elbbrücken dienen zudem seit 1887 als Verbindung zwischen Norder- und Süderelbe.
- Die kulturelle Tradition Hamburgs reicht bis ins Mittelalter zurück. Neben der Hamburgischen Staatsoper und zwei Staatstheatern bieten 30 Privatbühnen und 50 Museen sowie insgesamt 313 Theater, Variètes, Kleinskunst- und Musikbühnen und 29 Kinos mit 97 Leinwänden eine große kulturelle Vielfalt an. Außerdem ist Hamburg die drittgrößte Musical-Stadt der Welt nach New York und London.
- Zudem sind in Hamburg auch zahlreiche große Sportveranstaltungen - darunter zum Beispiel die HEW-Classics - in Hamburg zu Hause. Zudem sind der Hamburger SV und der HSV-Hamburg bereits eine feste Größe in der jeweiligen Bundesliga. Auch das Eishockey-Team der Hamburg-Freezers ist mittlerweile in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) vertreten.
- Mit derzeit 105 Konsulaten (Stand: Februar 2009) steht Hamburg europaweit an erster Stelle und weltweit an dritter Stelle hinter New York und Hongkong.
- Hamburg ist Sitz des flächenmäßig größten katholischen Erzbistums in Deutschland. Es umfasst die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mit einer Gesamtfläche von 32.654 km² und 96 Pfarrgemeinden.
- Die Hamburger Volkshochschule war im Jahr 2008 mit 6.224 Kursen und 82.855 TeilnehmerInnen die größte Weiterbildungseinrichtung in Deutschland. Sie wurde 1919 gegründet und ist damit auch die traditionsreichste Fortbildungseinrichtung der Hansestadt.
- Seit 1958 befindet sich die Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Sie ist die höchste militärische Ausbildungsstätte in Deutschland.
- Die Stiftung "Hamburger Öffentliche Bücherhallen" unterhält derzeit 38 Stadtbüchereien und zwei Fahrbüchereien. Der Medienbestand umfasst derzeit mehr als 1,8 Millionen Bücher, Kassetten, Videos, Noten und Spiele.
- Die Speicherstadt ist mit 500.000 m² der weltweit größte historische Lagerhauskomplex. Sie befindet sich im Freihafen und wurde zwischen 1885 und 1910 erbaut.
- Mit dem Ohlsdorfer Friedhof besitzt Hamburg den größten Friedhof der Welt. Mit 405 Hektar sowie einer Länge von 3,5 Kilometern und einer Breite von 1,3 Kilometern ist er zudem auch Hamburgs größte Grünanlage. Etwa 450 Nadelholz- und Laubarten gedeihen heute in dem Friedhof, der 1877 eröffnet wurde. 17 befahrbare Straßen führen heute durch das Gelände mit etwa 250.000 Grabstätten.
Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober 8-21 Uhr, 1. November bis 31. März 8-18 Uhr
- Hamburg ist der wichtigste Eisenbahnknotenpunkt Norddeutschlands mit Fernstrecken nach Westerland/Sylt, Flensburg, Lübeck, Bremen, Berlin und Kopenhagen. Das Hamburger Schnellbahnnetz umschließt zudem wichtige Bereiche der Stadt sowie des nördlichen Umlands. Mit etwa 450.000 Besuchern und Reisenden pro Tag gilt der Hauptbahnhof als meistfrequentierter Personenbahnhof Deutschlands.
- Die Hansestadt besitzt eines leistungsfähigsten U- und S-Bahn-Streckennetze in Deutschland. Es ist 803 Kilometer lang und hat 278 Haltestellen. Das Streckennetz der Buslinien im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) beträgt 11.253 Kilometer mit 9.295 Haltestellen. Allein im Jahr 2008 nutzten 946,3 Millionen Fahrgäste das Angebot des HVV. Zudem ist der HVV der älteste Verkehrsverbund der Welt.
- Im Jahre 1995 wurde mit dem HighTech-Bahnhof Alte Süderelbe der größte und modernste Rangierbahnhof Europas in Betrieb genommen. Auf 24 Richtungsgleisen können hier täglich mehr als 1.000 Waggons bewegt und 160 Güterzüge zusammengestellt werden.
- Zudem steht in Hamburg die weltweit größte Reparaturhalle für Fernbahnzüge. In der Betriebshalle mit 430 Metern Länge haben acht Züge nebeneinander Platz. Gebaut wurde sie für den "Inter-City-Express (ICE)".
- Die Hansestadt besitzt die größte Ansammlung von Einkaufspassagen in Europa. Zudem hat Hamburg in seiner Innenstadt die größten Einkaufspassagen Deutschlands nach Quadratmetern gemessen. Die meisten Passagen befinden sich im sogenannten Passagenviertel zwischen dem Rathaus- und dem Gänsemarkt. Der Bau der Einkausgalerien wurde zu Beginn der achtziger Jahre initiiert, um die Innenstadt wieder attraktiver zu machen. Bekannteste Passagen heute sind heute u.a. das Hanse-Viertel, die Gänsemarkt-Passage, das Levantehaus oder der Bleichenhof. Auf insgesamt 9.400 m² großen Einkaufsmeile befinden sich heute insgesamt 13 Passagen.
- Da die reichen Bürger aus alter Hamburger Tradition heraus auch wieder etwas von ihrem Reichtum zurückgeben, existieren derzeit mehr als 1.000 Stiftungen in Hamburg, die in allen Lebensbereichen der Stadt aktiv sind - ebenfalls ein Rekord in Deutschland.
- Der älteste Leuchttum Europas ist der Hamburger Leuchtturm auf der Insel Neuwerk in der Nordsee. Er wurde 1300 erbaut und ist damit das älteste Gebäude der Hansestadt.
- Der Internationale Seegerichtshof - eine Einrichtung der Vereinten Nationen - hat seinen Sitz in Hamburg.
- Weitere Zahlen rund um Hamburg liefert das Statistische Landesamt.
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- Hamburg besitzt das höchste Pro-Kopf-Einkommen und die höchste Steuerkraft je Einwohner in Deutschland. Daher vergab die EU der Stadt das Prädikat "wohlhabendste Region der Europäischen Gemeinschaft".
- Die Hansestadt ist nicht nur das größte Handelszentrum Deutschlands - hier haben auch die weltweit meisten Import- und Exportfirmen ihren Sitz. Zudem haben allein etwa 460 asiatische Unternehmen ihren Europasitz oder eine Niederlassung in Hamburg.
- Der Hamburger Hafen ist der größte Deutschlands und nach Rotterdem der zweitgrößte in Europa.
- Deutschlands modernster Bus-Port ist der Zentrale Omnibus-Bahnhof (ZOB) mit einer Gesamtfläche von etwa 11.000 m². Per Linienbus gelangen rund drei Millionen Passagiere in fast alle Länder Europas. Damit ist der "ZOB" neben dem Flughafen und dem Hauptbahnhof die dritte große Säule Hamburgs im Fernverkehr.
- Hamburg ist einer der bedeutensten Medienstandorte Deutschlands. Derzeit zählt die Branche etwa 14.300 Unternehmen - darunter die größte deutsche Nachrichtenagentur dpa oder der Axel-Springer-Verlag. Schätzungen zufolge erwirtschaften rund 60.000 Beschäftigte einen Jahresumsatz von etwa 25 Milliarden Euro. Derzeit werden elf der 15 auflagenstärksten deutschen Zeitungen in Hamburg verlegt. Zudem sind etwa 1.115 Filmfirmen und die zehn größten Modelagenturen Deutschlands in Hamburg angesiedelt.
- Die Hansestadt ist auch die deutsche Versicherungsmetropole. Über 100 Versicherungsunternehmen haben ihren Hauptsitz in Hamburg. Außerdem ist in Hamburg die einzige deutsche Versicherungsbörse angesiedelt.
- Hamburg ist die Ölmetropole Deutschlands mit den Hauptsitzen der größten Ölgesellschaften.
- In der Luft- und Raumfahrtindustrie ist Hamburg mit derzeit 30.000 Beschäftigten die Nummer Eins in Deutschland und weltweit führend.
- Der größte Blumengroßmarkt Deutschlands befindet sich in der Hamburger Blumengroßmarkthalle.
- Die Hansestadt ist der größte Papierumschlagplatz Europas. Über die Drehscheibe Hamburg werden Deutschland und die angrenzenden Länder mit dem Skandinavien importierten Papier beliefert.
- Im Hamburger Freihafen befindet sich das größte Teppich-Handels- und Lagerzentrum der Welt. Zehn der bedeutensten Länder für Orient-Teppiche lagern hier ihre Waren. Außerdem ist Hamburg der größte Handelsplatz für Pharma-Rohstoffe in aller Welt.
- Die erste und größte Handelskammer Deutschlands befindet sich in Hamburg und wurde 1665 gegründet. Heute betreut sie etwa 90.000 Firmen.
- Die erste und älteste Börse Nordeuropas ist ebenfalls in der Hansestadt zu finden und wurde bereits 1558 gegründet. Sie befindet sich in einem spätklassizistischen Bau, der 1841 fertiggestellt wurde und durch mehrere Erweiterungen mit dem Rathaus verbunden ist.
- Mit 60 deutschen Banken und 37 Auslandsbanken ist Hamburg der größte deutsche Bankenplatz. Zudem haben weitere 135 Banken ihren Sitz in Hamburg. Die Berenberg-Bank - gegründet 1590 - ist die älteste Privatbank Deutschlands und eine der ältesten der Welt. Die Hamburgische Sparkasse (HASPA) ist mit einer Bilanzsumme von 37,5 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2009) und rund 5.547 Mitarbeitern die größte Sparkasse Deutschlands.
- Zudem haben derzeit über 100 Versicherungen ihren Hauptsitz in der Hansestadt. Die Hamburger Feuerkasse ist die älteste Versicherungsanstalt der Welt. Sie wurde 1676 gegründet. Zudem besitzt Hamburg die einzige Versicherungsbörse in Deutschland.
- Hamburg ist nicht nur einer der weltweit führenden Umschlägplätze für Gewürze und der größte deutsche Importhafen für Kaffee. Allein an Gewürzen werden 41.000 Tonnen jährlich umgeschlagen.
- Europas größter Transithafen für Rohkakao liegt ebenfalls in Hamburg. Etwa 150.000 Tonnen werden jährlich in Hamburg importiert und nach Deutschland sowie in die Länder Nord- und Osteuropas weiter transportiert.
- Seit 2002 versucht die Hansestadt mit der "Metropole Hamburg" den Wirtschaftsstandort weiter auszubauen und unter anderem durch die Privatisierung von Wohnraum ein langfristiges Bevölkerungswachstum erreichen.
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Die größten Unternehmen im Überblick
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- Die größte Reederei Deutschlands ist die Hapag-Lloyd AG in Hamburg. Die älteste deutsche Reederei ist die "Rob. M. Sloman & Co.". Sie wurde 1793 gegründet.
- Die Philipps Medizin Systeme GmbH ist Deutschlands größtes Unternehmen für medizinische Geräte.
- Die Neumann Kaffee Gruppe ist das größte Kaffeehandelshaus der Welt.
- Das größte Getreidehandelshaus Europas ist Toepfer International.
- Der Otto-Versand mit Sitz in Hamburg ist das weltweit größte Versandhaus.
- Das Möbelhaus "Hannelore Greve" ist das weltweit größte Handelshaus für englische Stilmöbel. Auf 13.000 m² Ausstellungsfläche werden original englische Reproduktionen und Antiquitäten angeboten.
- Die Helm AG ist der größte Handelspartner für Chemie- und Pharmastoffe der Welt.
- Der größte Flüssigstoff-Spediteur Europas ist die Hoyer GmbH. Sie ist in 42 Ländern mit Tochtergesellschaften vertreten.
- Das größte Düngemittel-Handelshaus Europas ist die Helm Düngemittel GmbH mit Sitz in Hamburg.
- Die Arubis ist der größte Kupferhersteller Westeuropas. Die Jahresproduktion beträgt etwa 350.000 Tonnen raffiniertes Kupfer.
- Einer der größten Elektronikkonzern Europas und der Welt ist die deutsche Philips GmbH. Die Muttergesellschaft wurde 1891 als Lampenfabrik in Eindhoven/Niederlande gegründet.
- Das weltweit modernste Branchentelefonbuch - die "Gelben Seiten" - wird im Verlag "Dumrath & Fassnacht" aufgelegt.
- Mit Steinway & Sons hat der weltweit größte Hersteller von Konzertflügeln seit 1853 seinen Sitz in Hamburg. Das Unternehmen deckt etwa 90 Prozent des weltweiten Bedarfs an Konzertflügeln und besitzt über 100 Patente. Zudem hat mit der Rudolf von Beckerath Orgelbau GmbH der größe Orgelbauer Norddeutschlands seinen Sitz in Hamburg.
- Die Lufthansa-Technik ist einer der weltweit größten Anbieter für luftfahrttechnische Dienstleistungen. Sie ist zudem das größte Unternehmen ihrer Art in Europa.
- Der längste Forschungstunnel Europas mit einer Länge von 33 Kilometern entsteht im Forschungszentrum DESY. Dort befindet sich zudem die weltweit erste und einzige Elektron-Proton-Speicherring-Anlage namens Hera. Sie ist zudem einer der der größten Teilchenbeschleuniger überhaupt.
- Das weltweit modernste und höchstentwickelte Seeverkehrs-Daten-Kommunikationssystem heißt Dakosy und befindet sich in Hamburg.
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Der Hamburger Hafen im Überblick
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- Der Hamburger Hafen ist derzeit größter deutscher und nach Rotterdam Europas zweitgrößter Container-Umschlaghafen. Weltweit rangiert er auf Platz acht. Seine Gesamtfläche beträgt 74,4 km². Er ist 120 Kilometer vom Meer entfernt.
- Er ist Heimathafen für 420 Seeschiffe. 70 Prozent aller deutschen Seereedereien sind in Hamburg ansässig.
- Die gesamte Hafen-Fläche beträgt 87 km², davon 63 km² genutztes Gebiet. Dies ist ein Achtel der gesamten Stadtfläche. Die 60 Hafenbecken bieten an insgesamt 46 Kilometern Kaimauer Liegeplätze für rund 300 Seeschiffe. Zudem existieren derzeit vier große Containerterminals.
- Auf dem 16 km² großen Gelände des Freihafens können zollfrei Waren aus aller Welt gelagert werden. Die Gesamtlagerfläche beträgt ca. 7,4 Millionen m².
- Allein im Jahr 2009 wurden 110,4 Millionen Tonnen Waren umgeschlagen.
- Hamburg ist Transithafen für Österreich, die Schweiz, Skandinavien sowie für Zentral- und Osteuropa. Auch der Handel mit Russland wuchs in den letzten Jahren rapide an.
- Besonders stark ist der auch asiatische Markt vertreten. Mehr als 50 Prozent aller Container, die in Hamburg umgeschlagen werden, kommen oder gehen in diese Region.
- Hamburg ist zudem Europas bedeutenster "Fernost-Hafen". Er fertigt mehr Importe und Exporte aus dieser Region ab als jeder andere europäische Seehafen. Mit Abstand größter Außenhandelspartner ist China.
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- Das Rathaus wurde zwischen 1886 und 1897 von einer Architektengemeinschaft unter der Leitung von Martin Haller erbaut. Wegen des morastigen Untergrunds steht es auf 4.000 Rammpfählen. Das Rathaus ist 112 Meter lang, 70 Meter breit und am Turm 112 Meter hoch. Die Fassade ist im Neo-Renaissance-Stil gehalten, im Innern weist es ein Stilgemisch von Renaissance, Barock und Klassik auf.
Besichtigungen außerhalb der Senatssitzungen: Montag bis Freitag 10-17 Uhr, Samstag 10-17 Uhr, Sonntag 10-16 Uhr mit Führung.
- Der Jungfernstieg mit seiner Baumallee dient heute als Einkaufs- und Promenadenstraße. Früher gingen hier die Familien spazieren und führten ihre unverheirateten Töchter - die "Jungfern" - aus. Schon im 19. Jahrhundert säumten hier bereits noble Hotels die Straße.
- Die Alsterarkaden stehen an der Kleinen Alster zwischen dem Jungfernstieg und dem Ratshausmarkt. Sie wurden 1843 von Alexis de Chateauneuf als Ladenpassage erbaut. Dabei ist das Warenangebot bis heute gleich geblieben: neben Schmuck und Mode gibt es hier auch Porzellan und Schokolade zu erstehen.
- Der Gänsemarkt war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, von dem aus die wichtigsten Straßen nach Norden führten. Heute wird er gesäumt von Kontorhäusern, die in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebaut wurden. In ihnen befinden sich heute Geschäfte, Lokale und Kinos. An der westlichen Seite befindet sich zudem die Finanzbehörde.
- In den teils sehr sehenswerten Kontorhäusern des Neuen Walls befinden sich heute zahlreiche alteingesessene Geschäfte. "Very british" geht es dabei u.a. auch bei "Ladage & Oehlke" zu - einem Herrenaustatter, der bereits seit 160 Jahren feinste englische und hanseatische Kleidung anbietet. Weiterhin beachtenswert: das Gutruf-Haus - letztes vor dem Ersten Weltkrieg erbautes Kontorhaus - und das Görtz-Palais, eines der seltenen Barockhäuser in Hamburg, dass 1710 errichtet wurde.
- Ab 1850 zog die feine Gesellschaft Hamburgs in die Wohngebiete westlich der Alster. Um eine Verbindung zwischen dem Jungernstieg und dem Dammtorbahnhof zu schaffen, wurden 1876/77 die Colonnaden als Privatstraße angelegt. Dort entstanden unter der Regie der Gebrüder Ernst und Adolf Wex herrschaftliche Etagenwohnhäuser im Stil der Neorenaissance. Zwischen 1974 und 1978 wurde die Straße in eine Fußgängerzone umgewandelt.
- Zwischen 1901 und 1903 wurde zudem der Dammtor-Bahnhof errichtet, der wie ein repräsentatives Eingangstor zum "Viertel der Reichen" wirkt. Kaiser Wilhelm II. stieg hier aus, wenn er die Hansestadt besuchte. Benannt ist der Bahnhof nach dem Dammtor - dem Stadttor Hamburgs in Richtung Norden.
- Der Hauptbahnhof wurde am 6. Dezember 1906 eröffnet. Er wurde von den Berliner Architekten Heinrich Reinhardt und Georg Süßenguth entworfen. Die Neue Wandelhalle wurde am 1. Juni 1991 eröffnet: sie bietet heute auf 7.600 m² und zwei Etagen zahlreiche gastronomische Betriebe und namhafte Läden.
- Die verkehrsberuhigte Mönckebergstraße - auch kurz "Mö" genannt - verbindet den Hauptbahnhof mit dem Rathausmarkt. Neben den "Großen Bleichen" ist sie heute eine der beliebtesten Einkaufsmeilen Hamburgs. Sie lockt täglich etwa 250.000 Passanten und Straßenmusiker aus aller Welt an. Benannt ist das Boulevard nach dem Hamburger Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg (1838-1908).
- Hamburgs Innenstadtkanäle werden "Fleete" genannt. In früheren Zeiten waren sie nicht nur die wichtigsten Verkehrswege. Sie dienten auch der Trinkwasserentnahme, der Abasserentsorgung und häufig sogar der Müllentsorgung. Mit der Reinigung der Kanäle wurden die sogenannten "Fleetenkieker" betraut. Heute kümmert sich der Verein "De Fleetenkieker" um den Schutz der Wasserstraßen und ihrer Uferanlagen. Heute sind die Fleete insgesamt 62 Kilometer lang. Der Nikolaifleet ist eines der letzten übrig gebliebenen Fleete in der Innenstadt. Hier finden sich noch viele alte Häuser und Speicher, die oftmals sehr schön restauriert wurden.
- Als lebende Wahrzeichen der Hansestadt gelten die Schwäne auf der Binnen- und Außenalster. Bereits 1591 hatte die Stadt Hafer, Gerste und anderes Getreide für die Tirere bereit gestellt. Im Jahre 1664 wurden die Tiere schließlich vom Hamburger Rat unter besonderen Schutz gestellt. Die Schwäne wurden fortan nicht mehr als wilde Tiere angesehen - es war unter Strafe verboten, sie zu "beleidigen", zu verletzen oder zu töten. Seit 1818 kümmert sich eigens ein von der Stadt bezahlter "Schwanenvater" um die Tiere. Er versorgt sie mit Futter, behandelt verletzte Tiere und bringt die Schwäne im Winter auf den eigens für sie eisfrei gehaltenen Mühlenteich in Eppendorf.
- Der Alte Elbtunnel wurde zwischen 1907 und 1911 als erste Flussuntertunnelung des Kontinents gebaut. Er verbindet die Werftinsel Steinwerder mit St. Pauli und ist 426,5 Meter lang. Heute sind die Arkaden eine exklusive Ladenpassage mit Geschäften, Cafés und Restaurants.
- Die Alte Post wurde zwischen 1845 und 1847 - ebenfalls von de Chateauneuf - im Stil der toskanischen Rennaissance erbaut. Vorbild ist der Palazzo della Signora in Venedig. Zwischen 1968 und 1971 wurde das Gebäude renoviert. Seitdem wird es als Geschäftshaus mit Ladenpassagen genutzt.
- Das Bismarck-Denkmal wurde am 2. Juni 1906 eingeweiht. Auf einem unterkellerten Plateau steht die Grantifigur des ehemaligen deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck. Mit insgesamt 34,6 Metern ist es eines der größten Denkmäler Deutschlands.
- Ein Wahrzeichen der Hansestadt ist der Wasserträger "Hummel", der eigentlich Johann Wilhelm Bentz (21.01.1787-15.03.1854) hieß. Bei seiner schweren Arbeit wurde er oft von den Straßenkindern mit dem Spottnamen "Hummel, Hummel" geneckt. Der Hummelbrunnen befindet sich im Rademachergang am Großneumarkt in der nördlichen Neustadt. Dieser war bereits im 17. Jahrhundert der Hauptplatz des Stadtviertels. Heute befinden sich zudem in der Umgebung des Großneumarkts zahlreiche Kneipen, Lokale und Restaurants.
- Sein weibliches Pendant ist die "Zitronenjette" - mit bürgerlichem Namen Henriette Marie Müller (18.07.1841-08.07.1916). Gegen Ende des 19. Jahrhunderts pries sie in den Bars und Kneipen der Stadt ihre gelben Südfrüchte an. Im August 1894 wurde sie jedoch wegen Trunkenheit und geistiger Verwirrung in die Anstalt Friedrichsberg eingewiesen, wo sie ihre letzten Lebensjahre verbrachte. Noch zu Lebzeiten feierte ein nach ihr benanntes Theaterstück seine Premiere im heutigen St. Pauli-Theater. Heute erinnert eine Bronzestatue in der Ludwig-Erhard-Straße nahe des "Michel" an das Hamburger Original.
- Das Chilehaus ist heute das bekannteste Gebäude im Hamburger Kontorhausviertel. Es wurde zwischen 1922 und 1924 errichtet. Auftraggeber war der Kaufmann Henry B. Sloman, der mit Chile Handel trieb.
- Auf dem Fischmarkt versorgten sich früher die Hausfrauen mit frischem Fisch. Frisch angelandeten Kutterfisch findet man hier zwar nicht mehr. Dafür wird hier nun jeden Sonntag zwischen 5.00 und 10.00 Uhr morgens vom Kleintier über Obst bis zu Flohmarktartikeln alles Denkbare verkauft.
- Vom Matjes bis zum Katerschinken gibt's so einiges auf dem Goldbekmarkt. Rund 52 Bauern und Fischer aus dem Hamburger Umland verkaufen Dienstags, Donnerstags und Sonntags am Goldbekufer ihre Produkte.
- Hamburg hat keinen Zoo, sondern Hagenbecks Tierpark. Dieser wurde 1907 von Carl Hagenbeck als erster Tierpark der Welt gegründet, in dem die Tiere in Freigehegen und nicht mehr in Käfigen gehalten wurden. Heute sind auf dem rund 27 Hektar großen Gelände mit 54 Freigehegen ca. 2.500 Tiere in 360 Arten zu sehen.
Öffnungszeiten: Wintersaison (November bis Mitte März): 9-16.30 Uhr; Sommersaison (März bis Oktober): 9-17 Uhr, an schönen Tagen bis maximal 19 Uhr
- Die protestantische Sankt-Katharinen-Kirche entstand im 14. und 15. Jahrhundert. Während des Zweiten Weltkrieges zerstört, wurde sie zwischen 1950 und 1955 wieder aufgebaut. Ihr Kirchturm gilt als einer der schönsten in Norddeutschland. Im Innern der Kirch erinnert heute eine Gedenktafel an das 1957 gesunkene Segelschulschiff "Pamir".
- Die Krameramtswohnungen wurden 1676 gebaut. Die fünf kleinen zweistöckigen Fachwerkhäuser sind die letzten ihrer Art in Hamburg und ein Stück althamburgische Geschichte. In ihnen wohnten einst die Witzen der Krämer. Heute gibt es dort neben einigen Restaurants auch ein Museum, in dem eine historische Krameramtswohnung mit Möbeln aus der Zeit um 1850 zu sehen ist.
Öffnungszeiten der Museumswohnung: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr
- Das einzige noch erhaltene Ensemble althamburgischer Kaufmannsbauweise ist in der Deichstraße westlich des Nikolaifleets erhalten. Die Gebäude stammen aus der Zeit zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert. Nicht weit entfernt steht zudem das Sloman-Haus - das Kontorhaus der ältesten Reederei Hamburgs. 1793 gründeten der englische Kapitän William Sloman und seine Söhne die Reederei. 1859 war sie mit 21 Schiffen die größte Reederei der Hansestadt. Das Kontorhaus wurde 1908/09 nach Entwürfen von Martin Haller und Hermann Geißler errichtet.
- Die katholische Domkirche Sankt Marien im Herzen St. Georgs ist der Sitz des Weihbischofs und des Generalvikars für Hamburg und Schleswig-Holstein. Sie wurde 1893 im neo-romanischen Stil erbaut und ist damit der erste katholische Kirchenbau Hamburgs seit der Reformation.
- Die Sankt-Michaelis-Kirche - auch "Hamburger Michel" genannt - ist das Wahrzeichen Hamburgs und einer der bedeutensten Barockbauten Norddeutschlands. Das 132 Meter hohe Wahrzeichen wurde zwischen 1751 und 1762 erbaut und nach mehrfacher Zerstörtung wieder aufgebaut. Der "Michel" besitzt zudem die mit 24 Metern größte Turmuhr Deutschlands.
- Älteste protestantische Hauptkirche Hamburgs ist die Sankt-Petri-Kirche. Sie wurde erstmals 1195 erwähnt. Der mehrstufige Backsteinbau stammt aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Im Innern der Kirche befinden sich einige alte Kunstwerke.
- Die Hamburger Nikolai-Kirche gehörte zu den ältesten Kirchen der Stadt. So wurde die Gemeinde bereits 1195 gegründet. Der mittelalterliche Kirchenbau und der barocke Turm wurden jedoch 1842 durch den großen Brand zerstört. Nach erneutem Aufbau wurde die Kirche jedoch 1943 durch den Bombenhagel während des Zweiten Weltkrieges zerstört. Nur der 147,3 Meter hohe Kirchturm - heute der drittgrößte Deutschlands - blieb stehen. Als Mahnmal dient er heute als Dokumentationszentrum, das zu einer internationalen Begegnungsstätte ausgebaut wurde. Heute finden hier nicht nur Theateraufführungen oder Vorträge statt, sondern auch wechselnde Ausstellungen, die an die Umstände der Zerstörung erinnern sollen.
- Die Sankt-Pauli-Landungsbrücken sind schwimmende Pontons, die mit Brücken am Ufer festgemacht sind, um den Tidenhub von 3,40 Meter zwischen Elbe und Flut ausgleichen zu können. Die 688 Meter lange Anlegestelle wurde von 1906 bis 1910 für die Personendampfer der Überseelinien gebaut. Im Mittelpunkt steht das 200 Meter lange Empfangsgebäude. Seit einigen Jahren liegen nahe den Landungsbrücken der Bananen-Frachter "Cap San Diego" und die Dreimastbark "Rickmer Rickmers" als Museumsschiffe vor Anker. Heute gelten sie als Herzstück des Hamburger Hafens.
- Die Speicherstadt entstand zwischen 1885 und 1910 als weltweit größter historischer Lagerhauskomplex. Noch heute lagern hier Kaffee, Tee, Kakao, Teppiche und hochwertige Elektronik. Zudem befindet sich in der Speicherstadt das größte Orientteppich-Lager der Welt. Ein weiterer Höhepunkt: das Projekt "Lichtkunst Speicherstadt".
- Direkt neben der Speicherstadt soll auf ehemaligem Hafengebiet die Hafencity entstehen. Bis 2025 sollen hier auf 155 Hektar Wohnungen für 12.000 Menschen sowie Einzelhandels- und Gewerbeflächen entstehen.
- Das Miniatur-Wunderland gibt es seit 2001 im Herzen der Speicherstadt. Mit einer Fläche von ca. 850 m² ist es die derzeit größte digital gesteuerte Modellbahnanlage der Welt.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.30-18 Uhr, Dienstag bis 21 Uhr, Freitag bis 19 Uhr, Samstag 8.30-21 Uhr, Sonntag 8.30-20 Uhr
- Hamburg hat etwa 40 Theater - von der kleinen Privatbühne bis bis zum größten Sprechtheater Deutschlands: dem Deutschen Schauspielhaus. Entsprechend vielfältig ist auch das Repertoire: von der Komödie über Kleinkunst, Avantgarde und Laienspiel bis zum Klassiker. Weitere bekannte Theater: das Thalia-Theater, das Ernst-Deutsch-Theater und das Ohnsorg-Theater.
- Die Operntradition ist in Hamburg mittlerweile drei Jahrhunderte alt. Die erste Spielzeit begann bereits am 2. Januar 1678. Heute gehört die Hamburgische Staatsoper zu den führenden Bühnen der Welt. Sie ist zudem die älteste Bürgeroper Deutschlands.
- Die Hamburger Kammerspiele wurden 1919 gegründet und waren einst Mittelpunkt des jüdischen Lebens im Grindel-Viertel. Im Dezember 1945 wurden sie unter der Leitung von Ida Ehre wiedereröffnet. In den neunziger Jahren wurden die Kammerspiele zu einer der herausragenden Adressen für gehobenes Unterhaltungstheater.
- Legendär: die Große Freiheit. In der Halle zwischen Tabledance-Schuppen und Strip-Bars begann in den sechziger Jahren die Karriere der Beatles. Heute spielen hier Bands wie die Brit-Popper Blur und Coldplay.
- Die wohl berühmteste Vergnügungsmeile Hamburgs ist zweifellos die Reeperbahn im Stadtteil St. Pauli. Sie entstand bereits im 19. Jahrhundert, ist jedoch nicht einmal einen Kilometer lang. Hier befindet sich auch das Operettenhaus, in dem jahrelang das erfolgreich Musical "Cats" lief. Ebenfalls legendär: das Café Keese, Schmidts Tivoli und das Polizeirevier Davidwache.
- Ebenso legendär: das Hotel Atlantic. Das "weiße Schloss an der Alster" gilt seit 1909 als absoluter VIP-Treff. Gäste waren u.a. Ex-Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher, der frühere russische Präsident Boris Jelzin, die Schriftstellerin Isabel Allende, der Magier David Copperfield, Schauspieler wie Tom Cruise und Sir Anthony Hopkins oder Musiker wie Michael Jackson und Madonna.
- Bei den Hamburgern besonders beliebt ist der Park "Planten un Bloomen" in der Hamburger Innenstadt. Das 45 Hektar große Gelände bietet neben Ruhe und Erholung zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten. Im Musikpavillon finden von Mai bis Oktober Konzerte und Kinderfeste statt. Auf dem Parksee finden vom 1. Mai bis 30. September allabendlich Wasserkonzerte statt. Das Teehaus im Japanischen Garten - dem größten Europas - ist von Mai bis Oktober jeweils Dienstags und Sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Zweimal im Monat werden dort Teezeremonien abgehalten. Ebenfalls empfehlenswert: eine Führung durch den Apothekergarten sowie ein Besuch des Tropenhaus und des Rosengartens.
- Nahe des Parks befindet sich auch das Congress Centrum Hamburg (CCH), das 1973 nach dreijähriger Bauzeit fertig gestellt wurde. Es ist eines der modernsten und größten Kongresszentren Europas und gehört auch weltweit zur Spitzengruppe bei den internationalen Kongressen. Durchschnittlich finden im CCH pro Jahr etwa 200 Kongresse und Tagungen mit etwa 150.000 Teilnehmern statt. Hinzu kommen etwa 200 Kultur- und Gesellschaftsveranstaltungen mit etwa 400.000 Besuchern. Auf den etwa 4.500 m² Ausstellungsfläche bieten die 19 Säle etwa 10.000 Gästen Platz. Hinzu kommen bis zu 20 kleinere Säle, deren Größen 30 bis 3.000 Plätzen variieren.
- In der Nähe liegen die zwölf Messehallen der 1972 gegründeten Messe Hamburg mit einer Bruttoausstellungsfläche von 64.900 m² und einer Außenfläche von 8.500 m². Jedes Jahr finden hier etwa 40 Messen, Ausstellungen und weitere Veranstaltungen mit etwa 10.000 Austellern und über einer Million Besuchern statt. Zu den Highlights gehören unter anderem die Bootsausstellung "hanseboot" oder die Gastronomiefachmesse "INTERNORGA" statt.
- Im Gebäudekomplex des CCH ist auch der 120 Meter hohe Hotelturm des "Radisson SAS" angesiedelt. Er ist zudem nicht nur das höchste Hotel der Hansestadt. Mit über 1.000 Zimmern ist das "Radisson" auch das größte Hotel Hamburgs.
- Höchstes Gebäude der Stadt ist jedoch Fernsehturm oder "Heinrich-Hertz-Turm" - benannt nach dem Physiker Heinrich Hertz. Im Volksmund wird der Turm auch "Telemichel" genannt - in Anlehnung an die Hamburger Michel. Der Turm wurde von 1965 bis 1968 in Stahlbetonweise erbaut und erreicht eine Gesamthöhe von 279,2 Meter. Der Turm dient unter anderem der Ausstrahlung von Fernseh- und Radioprogrammen. In etwa 128 Metern Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform für Besucher, darüber eine drehbare Plattform für Gastronomie und Veranstaltungen.
- Das Hochhäuser auch unter Denkmalschutz stehen können, beweisen die zwölf Grindelhochhäuser mit acht bis 14 Geschossen. 1946 wurde mit deren Bau begonnen. Ursprünglich sollten sie der britischen Militärregierung als Sitz dienen. 1956 wurden die Häuser schließlich als erste Hochhäuser Deutschlabnds fertiggestellt. Mit ihren modernen Wohnungen und hellen Ateliers sorgten sie seiner Zeit für große Aufregung.
- Ein ebenfalls beliebtes Ausflugsziel ist Blankenese. Das ehemals kleine Fischerdorf hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem vornehmen Vorort entwickelt. Entlang der Elbe gibt es viele Wanderwege und Cafés.
- Im Westen von Hamburg liegt am Elbufer das kleine Lotsendorf Övelgönne. Die Häuser stammen teilweise noch aus dem 18. Jahrhundert. Mit ihren Gartenanlagen sind sie durchaus sehr sehenswert. Besonders empfehlenswert ist dieses Gebiet auch für Spaziergänger.
- Weltberühmt ist auch die Schiffsbegrüßungsanlage Willkomhöft in Wedel. Täglich wird hier von 8 Uhr morgens bis Sonnenuntergang - im Sommer bis 20 Uhr - jedes ein- und auslaufende Schiff über 500 Bruttoregistertonnen (BRT) begrüsst.
- Wer sich für Schlösser interessiert, der sollte Schloss Ahrensburg einen Besuch abstatten. Das Renaissance-Wasserschloss wurde 1595 erbaut und dient seit 1938 als Museum mit wertvollem Mobiliar sowie mit einer Gemälde- und Portraitsammlung aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Öffnungszeiten: 1. April bis 30. September: Dienstag bis Donnerstag, Samstag/Sonntag 11-17 Uhr; 1. Oktober bis 31. März Mittwoch, Samstag und Sonntag 11-17 Uhr
- Die einzige aus dem Mittelalter noch erhaltene Schlossanlage in Hamburg ist Schloss Bergedorf. Es wurde im 13. Jahrhundert angelegt und mehrfach umgebaut. Seit 1955 ist hier ein Museum eingerichtet.
Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober: Dienstag bis Donnerstag 10-17 Uhr, Samstag/Sonntag 10-18 Uhr; 1. November bis 31. März: Dienstag bis Donnerstag 12-16 Uhr, Samstag/Sonntag 11-17 Uhr
- Besonderer Beliebtheit bei Wanderfreunden und Familien erfreut sich auch das Alte Land südlich der Elbe. Hier stehen noch viele alte Bauernhäuser und einige alte Kirchen. Seit dem 13. Jahrhundert wird hier zudem vorwiegend Obst angebaut. Heute gilt das Alte Land als das nördlichste und größte Obstanbaugebiet Europas.
- Der Sachsenwald außerhalb Hamburgs ist mit 70 km² das größte geschlossene Waldgebiet. Otto von Bismarck erhielt ihn am 24. Juni 1871 von Kaiser Wilhelm I. als Geschenk für seine Verdienste um die Reichsgründung. Noch heute sind große Teile des Gebiets im Familienbesitz der Bismarcks. Neben dem Bismarck-Museum und der Bismarck-Stiftung können auch Bismarcks Mausoleum, ein Schmetterlingsgarten und der Lokschuppen Aumühle besucht werden.
- Lohnende Ausflugsziele für Tierfreunde in der näheren Umgebung Hamburgs sind zudem der Serengeti Safaripark Hodenhagen und der Wildpark Schwarze Berge.
- Besonders empfehlenswert für Vogelfreunde: ein Besuch im Vogelspark Walsrode - dem größten Vogelpark der Welt. Auf einer Fläche von insgesamt 240.000 m² sind hier mehr als 4.500 Vögel von etwa 750 Arten aus allen Kontinenten und Klimazonen heimisch. Die diesjährige Saison läuft bis 1. Ovember 2010.
Öffnungszeiten: täglich 9-19 Uhr. Im Winter geschlossen!
- Im Südosten Hamburgs - zwischen Elbe und Geestkante - liegen die Vier- und Marschlande - ein rund 130 km² großes Gebiet für Gemüseanbau und Blumenzucht. Hier befinden sich auch alte und reichverzierte Bauernhäuser und Kirchen.
- Rund 50 Kilometer von Hamburg entfernt liegt an der Ostsee die Hansestadt Lübeck. Im Mittelalter war die Stadt im Vergleich zu Hamburg sogar die bedeutendere Handelsstadt. Erst durch den Nord-Ostsee-Kanal würde Lübeck von Hamburg als Hansestadt überflügelt. Heute spielen neben dem Handel auch Industrie und Tourismus eine entscheidende Rolle. Besonders berühmt ist Lübeck für seine gotische Altstadt und sein Marzipan. Kulturell bietet die Hansestadt zudem zahlreiche Museen, Kirchen und Theater.
- Ebenfalls einen Ausflug wert ist die ehemalige Hansestadt Stade mit ihrer Bilderbuch-Altstadt. Deren Gebäude entstanden meist erst nach 1659. Stade ist allseits von Wasser umgeben und vor allem bei Sportschiffern ein beliebter Ankerplatz. Märkte wie im Mittelalter, Heimat- und Schützenfeste, Schwedenwochen und Altstadtfeste gehören zu den beliebtesten Ereignissen der Stadt. Zu erreichen ist die Stade entweder über die per Auto über die B 73 oder per Schiff mit dem Elbe-City-Jet. Veranstaltungshinweise gibt das Kultur- und Tagungszentrum Stadeum.
- Etwa 120 Kilometer nordwestlich von Hamburg liegt im Wattenmeer vor der Elbmündung die Insel Neuwerk, die bereits seit über 700 Jahren zur Hansestadt gehört. Im Jahre 1299 erhielt Hamburg von den sächsischen Herzögen das Recht, auf der knapp 3 km² großen Insel einen Turm zu errichten. Dieser sollte als äußerter Vorposten die Schifffahrt auf der Elbe nach Hamburg vor Strand- und Seeräubern sichern. 1814 wurde der Leuchtturm umgebaut und gab der Insel mit "Dat Nige Werk" ihren heutigen Namen. Er diente hauptsächlich als Seezeichen für Schiffe, um die Elbe anzusteuern. Heute ist die Insel Neuwerk mit 33 Einwohnern ein Teil des "Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer".
- Relativ leicht von Hamburg zu erreichen ist die Nordseeinsel Sylt. Mit knapp 100 km² ist sie die größte der Nordfriesischen Inseln. Weite Teile Sylts stehen heute unter Naturschutz, was die Insel sehr anziehend macht. Zudem ist sie auch ein beliebtes Urlaubsziel der deutschen Highsociety. Größter Ort der Insel ist Westerland - der einzige Ort auf Sylt mit Stadtrecht.
- Während der Sommermonate starten von den Landungsbrücken aus die MS "Wappen von Hamburg" - das schnellste deutsche Seebäderschiff - und der Großkatamaran "HSC Halunder Jet" nach Helgoland, der einzigen Hochseeinsel Deutschlands. Rund 2.400 Einwohner leben auf Helgoland, das im wesentlichen ohne Autos auskommt. Wahrzeichen der Insel ist der hoch aufragende, schmale Felsen "Lange Anna". Neben den vielen Tagesgästen genießt Helgoland auch einen hohen Erholungswert für Kurgäste.
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- Im Museum für Hamburgische Geschichte lässt sich mehr über die politische Geschichte, die Entwickung und die Topographie der Hansestadt erfahren. Daneben gibt es Sonderausstellungen und Konzerte.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 10-17 Uhr, Sonntag bis 18 Uhr
- Das Altonaer Museum bietet neben der Stadtgeschichte Altonas auch Austellungen zur Kulturgeschichte, Volkskunst und Landeskunde Norddeutschlands.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr
- Eine Außenstelle des Altonaer Museums ist das Jenisch-Haus, ehemaliger Landsitz des Hamburger Bausenators Martin Johann Jenisch d.J. (1793-1857). Es wurde zwischen 1831 und 1834 in klassizistischem Stil von Franz Gustav Forsemann und Karl Friedrich Schinkel erbaut. Seit 1927 befinden sich das Haus und der Jenisch-Park in öffentlichem Besitz. Die großen Repräsentationsräume sind im Stil des Klassizismus und des Biedermeier gehalten. Zudem werden in weiteren 14 Räumen Einrichtungen großbürgerlichen Stils von der Spätrenaissance bis zum Jugendstil gezeigt.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr
- Das Helms-Museum – Hamburger Museum für Archäologie und die Geschichte Harburgs wurde 1898 vom Hamburger Kaufmann und späteren Harburger Senator Heinrich Helms gegründet. Es präsentiert neben der Geschichte des größten Hamburger Stadtteils auch eine Darstellung der Vor- und Frügeschichte Norddeutschlands. Heute besitzt es eine der größten Sammlungen archäologischer Objekte Norddeutschlands.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr
- Der Museumshafen Övelgönne ist jederzeit zu besichtigen. Hier befinden sich rund 30 originalgetreu restaurierte Segelschiffe der norddeutschen Klein- und Küstenschifffahrt sowie Dampf- und Motorschiffe, die alle noch fahrbereit sind
- Im November 2002 eröffnete im Baakenhafen das U-Bootmuseum Hamburg. Dort kann mit der U-434 eines der weltweit größten nicht-nuklearen U-Boote besichtigt werden. Sie wurde 1976 in den Dienst der sowjetischen Flotte gestellt und gehörte bis 2002 zur russischen Nordmeerflotte.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 11-18 Uhr
- Die Port of Dreams - BallinStadt Auswandererwelt in Veddel ist eine Erlebnisausstellung lässt wieder die Zeit Hamburgs als Auswandererstadt lebendig werden. Etwa fünf Millionen Auswanderer haben allein zwischen 1859 und 1939 ihr Glück in der neuen Welt versucht. In drei originalgetreu rekontsrierten Schlaf- und Wohnpavillons können die Besucher die Geschichten der Auswanderer nacherleben.
Öffnungszeiten: 1. Oktober bis 30. April täglich 10-16.30 Uhr; 1. Mai bis 30. September 10-18 Uhr
- Das Museum für Völkerkunde zeigt eine der bedeutensten völkerkundlichen Sammlungen. Daneben gibt es Sonderausstellungen und völkerkundliche Vorträge.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr
- Im Museum der Arbeit informieren mehrere Daueraustellungen und Sonderschauen über den technischen und gesellschaftlichen Wandel seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Außenstellen sind das Speicherstadtmuseum und das Museum am Hafen.
Öffnungszeiten: Montag 13-21 Uhr, Dienstag bis Samstag 10-17 Uhr, Sonn- und Feiertage 10-18 Uhr. Die Öffnungszeiten des Speicherstadtmuseums und des Museums am Hafen können variieren.
- Seit 1992 bietet das Deutsche Zollmuseum am Rande der Speicherstadt einen Überblick über die Zollgeschichte vom Altertum bis zur Gegenwart.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr
- Im Juni 2008 wurde das Internationale Maritime Museum im Kaispeicher B der Speicherstadt eröffnet. Auf einer Ausstellungsfläche von etwa 12.000 m² wird die Sammlung des Instituts für Schifffahrts- und Marinegeschichte des ehemaligen Springer-Vorstandsvorsitzenden Peter Tamm gezeigt, die einen Überblick über 3000 Jahre Schifffahrts- und Marinegeschichte gibt. Sie umfasst 26.000 Schiffsmodelle, 40.000 Konstruktionspläne, 5.000 Gemälde und Grafiken, mehr als 2000 Filme, 1,5 Millionen Fotografien, 120.000 Bücher sowie zahlreiche nautische Geräte, historische Uniformen und Orden.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr
- Das Spicy's Gewürzmuseum in der Speicherstadt wurde 1991 gegründet. Aufgabe des Erlebnismuseums ist es, die Verbraucher über Anwendung, Vorratshaltung und Qualität von Gewürzen zu informieren. Auf ca. 350 m² werden über 800 Exponate aus den letzten fünf Jahrhunderten ausgestellt. Zudem können 50 Originalgewürze angefasst, berührt und probiert werden. Übrigens: es ist derzeit das einzige Gewürzmuseum der Welt.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr
- Kunstinteressierte können im Museum für Kunst und Gewerbe europäische Kunst von der Antike bis zur Gegenwart betrachten. Daneben gibt es eine Sammlung ostasiatischer Werke, Fotografie, die Hamburger Jugendstilsammlung und Sonderausstellungen. Es gilt als eines der bedeutendsten Museen Europas für angewandte Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr
- Ebenfalls für Kunstinteressierte zu empfehlen: ein Besuch in der Hamburger Kunsthalle. Sie ist mit etwa 20.000 m² Ausstellungsfläche eines der größten deutschen Kunstmuseen. Ob Malerei von der Gotik bis heute, Plastiken des 19. und 20. Jahrhunderts, Handzeichnungen, Grafiken, antike Münzen oder Medaillen von der Renaissance bis zur Gegenwart - hier sind alle europäischen Kunstrichtungen vertreten. Zudem werden ständig wechselnde Sonderausstellungen organisiert.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr
- In den Deichtorhallen fand bis 1962 der Gemüse- und Obstgroßmarkt statt - bis 1983 auch der Blumengroßmarkt. Heute werden hier auf 6.000 m² Fläche wechselnde Austellungen zeitgenössischer Kunst gezeigt.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr, Montags geschlossen
- Mit Briefen, Fotos, Autographen, Notendrucken und weiteren Gegenständen erinnert das Johannes-Brahms-Museum an einen der berühmtesten deutschen Komponisten.
Öffnungszeiten: 15. März bis 15. Oktober: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr; 16. Oktober bis 14. März Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag 10-17 Uhr
- In einem restaurierten und denkmalgeschützen Haus befindet sich das erste Brillenmuseum Norddeutschlands. So findet der Besucher dort nicht nur historische Exponate wie Ohrenbügel- oder Klemmbrillen, sondern auch moderne Brillen aus den fünfziger, sechziger und siebziger Jahren.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10-14 Uhr und 15-19 Uhr, Samstag 10-14 Uhr
- Seit Februar 2004 besitzt der Hamburger SV sein eigenes Vereinsmuseum. Auf 560 m² erfährt der Besucher alles über den 1887 gegründeten Sportverein.
Öffnungszeiten: täglich 10-20 Uhr (auch an den Spieltagen)
- Das einzige Taxameter-Museum in Deutschland ist derzeit beim Hamburger Verband für das Personenverkehrsgewerbe beherbergt. Es besitzt eine kleine, aber nahezu einmalige Sammlung von Taxametern aus aller Welt.
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8-16 Uhr, Freitag 8-13 Uhr
- Eisenbahnfans kommen im Verkehrsmuseum des VVM Museumsbahn am S-Bahnhof in Aumühle auf ihre Kosten. Der Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e.V. restauriert hier alte Lokomotiven, Eisenbahn-, Straßenbahn- und U-Bahnwagen aus Norddeutschland, die auch besichtigt werden können. Er pflegt und betreut auch die Dampf- und Dieselzüge der Strecke Kiel - Schönberg - Schönberger Strand.
Öffnungszeiten: Samstag/Sonntag 11-17 Uhr
- Das Panoptikum ist das derzeit größte Wachsfigurenkabinett Deutschlands und hat bereits eine lange Tradition. Es existiert bereits seit 1879 und ist bis heute in Familienbesitz. Über 110 berühmte und berüchtigte Persönlichkeiten sind hier lebensecht und in voller Größe in Wachs gegossen - von Karl dem Großen über Martin Luther bis hin zum derzeitigen Bundeskanzler Gerhard Schröder. Sehenswert ist auch das "Medizinisch-historische Kabinett". Das Kabinett ist für Besucher ab etwa sechs Jahren geeignet.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11-21 Uhr, Samstag 11-24 Uhr, Sonntag 10-21 Uhr
- Die Kunststätte Bossard in Jesteburg ist momentan das einzige Gesamtkunstwerk Deutschlands. Auf einem 30.000 m² großen Grundstück wurde eine Stätte geschaffen, welche die verschiedenen Künste - Malerei, Bildhauerei, Kunstgewerbe, Gartenkunst und Architektur - miteinander verbindet. Neben der Besichtigungsmöglichkeit bietet die Kunststätte Bossard auch eine ganzjähriges Veranstaltungsprogramm wie Lesungen, Vorträge und Kreativkurse wie Steinbildhauerei, Modellieren oder Porzellanmalerei.
Öffnungszeiten: 1. März bis 31. Oktober: Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr; 1. November bis 29. Februar: Dienstag bis Sonntag 10-16 Uhr
- Das Hamburger Planetarium ist die größte Sternwarte in Norddeutschland und gehört zu den ältesten der Welt. Das 60 Meter hohe Gebäude wurde zwischen 1912 und 1915 von Fritz Schumacher erbaut. Kernstück des heutigen Museums ist die Projektionskuppel mit einem Durchmesser von 22 Metern. Sie ist damit die größte ihrer Art in Mitteleuropa. Dort können die Besucher Weltraumvergangenheit und -zukunft, Sonnen- und Mondfinsternisse, Nordlichter, Sternschnuppen und Raumfahrteffekte erleben.
Öffnungszeiten: Montag/Dienstag 9-17 Uhr, Mittwoch/Donnerstag 9-21 Uhr, Freitag 9-21.30 Uhr, Samstag 12-21.30 Uhr, Sonntag 10-20 Uhr; Sonderregelungen an Feiertagen
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- Das größte Volksfest für alle Nordlicher ist der Hamburger Dom, der dreimal im Jahr auf dem Heiligengeistfeld stattfindet. Mehr als 2,8 Millionen Besucher aus ganz Norddeutschland strömen jedes Jahr auf eines der größten Volksfeste in Deutschland.
- Rund eine Million Besucher finden sich an jedem ersten Wochenende im Mai auf dem Hamburger Hafengeburtstag ein. Traditionelles Kernstück: das Wasserprogramm u.a. mit der Parade der Großsegler und Traditionsschiffe. Begleitet wird es von einem umfangreichen Rahmenprogramm in der "Hafenmeile" zwischen Speicherstadt und Fischauktionshalle.
- Eines der größten Volksfeste nach dem Hafengeburtstag ist das Kirschblütenfest Anfang Mai. Seit 1968 feiert die japanische Gemeinde die kurze Zeit der Kirschblüte mit einem großen Feuerwerk an der Alster. Außerdem wird alle zwei Jahre eine neue Kirschblütenprinzessin gewählt.
- Das größte Straßenfest des Sommers ist das Alstervergnügen an der Binnenalster. Musik, Pantomime, Buden und einiges mehr sind entlang der Alsterpromenaden, auf dem Rathausmarkt und dem Gänsemarkt zu finden.
- Wer mehr über die britische Lebensart erfahren möchte, kann dies beim Britisch Day im August. Seit 1991 veranstalten der Hamburger Polo-Club und der Verein "BCCG British Day e.V." das britische "Lifestyle Event", darunter mit schottischen Hochlandspielen oder Rugby- und Kricket-Spielen.
- Die internationale Radelite trifft sich seit 1989 immer Anfang August zu den HEW-Cyclassics - einem der zehn wichtigsten Eintagesrennen der Radsportsaison. Neben den Radsportprofis treten bis zu 14.000 Amateure auf der gleichen rund 250 Kilometer langen Strecke gegeneinander an.
- Tennis der Spitzenklasse gibt es seit 1892 beim traditionellen Tennisturnier am Rothenbaum zu sehen. Nahezu alle Tennis-Größen sind jedes Jahr bei den Master-Series der Herren und dem Betty-Barclay-Cup der Damen vertreten.
- Einer der bedeutensten Marathon-Läufe ist der Conergy Marathon Hamburg. Er findet seit 1986 statt und wird vom Hamburger Leichtathletik-Veband (HHLV) veranstaltet. Mittlerweile ist er der zweitgrößte Marathon Deutschlands.
- Der Holsten City Man ist bislang der einzige deutsche und einer der wenigen Triathlon-Weltcups. Etwa 100 Profis und rund 5.000 Freizeitathleten gehen jedes Jahr Anfang September über die olympische und die Freizeitdistanz.
- Auch Musical-Fans kommen in Hamburg nicht zu kurz: derzeit präsentieren sich "Ich war noch niemals in New York", "König der Löwen" und "Dirty Dancing".
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Weitere Infos im Internet
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- Die offizielle Homepage der Freien und Hansestadt Hamburg bietet allgemeine Infos rund um die Stadt und das Bundesland Hamburg.
- Das Hamburg-Magazin bietet umfassende Informationen und Stadtpläne zu weiteren Sehenswürdigkeiten und Museen sowie Veranstaltungen, Theatervorstellungen, Ausflugstipps, Flohmärkten, Übernachtungsmöglichkeiten und Kulinarischem. Zudem gibt es einen guten Überblick über Hamburgs Stadtteile.
- Touristen finden bei der Hamburg Tourismus GmbH Veranstaltungshinweise und Infos rund um die Hansestadt.
- Übernachtungsmöglichkeiten für Hamburg-Reisende gibt es zudem bei "Hotels und Pensionen in Hamburg" sowie bei der Hotel-Suchmaschine Leithammel.
- Weitere Infos zu Hamburger Sehenswürdigkeiten gibt es bei den Hamburg-Highlights.
- Der "Verein Naherholung im Umland Hamburg e.V." bietet zudem mit dem Umlandscout einen Überblick über die Naherholungsgebiete, -einrichtungen und Sehenswürdigkeiten rund um die Hansestadt.
- Die Hamburger Hauptkirchen haben sich zu einem Gemeinschaftswerk zusammengeschlossen. Dieses bietet umfassende Infos zur Geschichte sowie zu Veranstaltungen und Gottesdiensten in den wichtigsten Hamburger Kirchen.
- Über 14.200 Online-Adressen rund um die Hansestadt bietet die Suchmaschine "Hamburg-Web".
- Rund 4.500 Hamburger Internet-Adressen bietet "Suchen in Hamburg".
- Eine umfangreiche Bilddatenbank sind die Hamburg-Fotos. Neben zahlreichen Hamburg-Bildern sind dort auch Fotos und Impressionen zu anderen Themen zu finden.
Wichtig: Bitte unbedingt die Urheberrechte und AGB's beachten!
- Mehr als 12.500 historische und aktuelle Bilder aus Hamburg sind derzeit im Bildarchiv Hamburg zu finden.
Wichtig: Bitte unbedingt die Urheberrechte und AGB's beachten!
- Verschiedene Panoramen rund um die Hansestadt bieten die StadtPanoramen und das Deutschland-Panorama.
- Für Geschäftsreisende und Touristen empfiehlt sich ein Blick in den Hamburg-Führer. Hier gibt es aktuelle Infos zu Veranstaltungen und mehr.
- Nachtschwärmer können sich bei den HHNights über die aktuellen Veranstaltungen des Hamburger Nachtlebens informieren.
- Ebenfalls empfehlenswert: die Online-Reiseführer Citysam und "Go Hamburg".
- Messebesucher und -austeller finden bei der Messe Hamburg aktuelle Informationen zu Messen, Ausstellungen und anderen Veranstaltungen in Hamburg.
- Flugreisende können aktuelle Flugdaten und Informationen beim Hamburger Flughafen erfahren.
- Nützliche Informationen rund um die etwa 4.000 Taxis der Hansestadt bietet das Hamburger Taxiportal.
- Die Hamburger Behörde für Bau und Verkehr bietet mit Verkehrsinfos für die Region Hamburg zudem einen umfassende Service für diejenigen, die mit Auto, Fahrrad, Bahn und Schiff unterwegs sein wollen.
- Mit Verkehrsinfos für den Hamburger Hafen bietet die Hamburger Behörde für Wirtschaft und Arbeit ein neues Internetportal an.
- Wer den Öffentlichen Personennahverkehr der Hansestadt benutzen will, findet ebenfalls Infos zum ÖPNV in Hamburg und Umgebung. Zudem bieten der HVV-Verkehrsverbund und die Hamburger Hochbahn AG eigene Informationsseiten im Netz an.
- Umweltfreundlich und dazu mit Rundumblick kann man sich zudem mit dem Velo-Taxi durch die Stadt chauffieren lassen. Die derzeit etwa 20 Fahrrad-Taxis sind universell einsetzbar und befahren derzeit drei Routen: Hafenrand-, Alster- und City-Linie.
Fahrzeiten: 1. April bis 31. Oktober 12-20 Uhr
- Für Notfälle aller Art gibt es den Notruf Hamburg: vom Apotheken-Notdienst über den ärztlichen Bereitschaftsdienst und soziale Notfälle bis hin zur Schädlingsbekämpfung und zum Schlüssel- und Klemptner-Notdienst. Auch die Feuerwehr Hamburg ist bereits online vertreten.
- Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) bietet neben Wasserstandsvorhersagen auch aktuelle Warnnachrichten für die Schifffahrt in Nord- und Ostsee. Zudem bietet das BSH auch Wasserstandsvorhersagen für die Elbe von Hamburg bis zur Elbmündung.
- Verschiedene Panoramen Hamburgs gibt es beim Deutschland-Panorama zu sehen.
- Infos rund um den Schiffsverkehr im Hamburger Hafen bietet der Schiffsmeldedienst.
- Weitere Informationen rund um die Hansestadt gibt es beim Hamburg-Portal von Wikipedia, beim Hamburg-Wiki sowie bei Wikivoyage.
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Literaturtipps
Gudrun Altrogge und Ingeborg Knigge:
ADAC Reiseführer Hamburg.
ADAC Verlag 2010
Preis: € 6,50
ISBN-10: 3899054520
ISBN-13: 978-3899054521
ADAC:
ADAC Reisemagazin Hamburg.
ADAC Verlag 2004
Preis: € 7,80
ISBN-10: 3899051793
ISBN-13: 978-3899051797
Dorothea Heintze, Petra Klose und Katrin Wienefeld:
Marco Polo Stadtführer Hamburg für Hamburger 2008.
Mairdumont 2006
Preis: € 9,95
ISBN-10: 3829709692
ISBN-13: 978-3829709699
Dorothea Heinze:
Marco Polo Reiseführer Hamburg.
Mairdumont 2008
Preis: € 9,95
ISBN-10: 3829701330
ISBN-13: 978-3829701334
Merian:
Merian Hamburg.
Travel House Media 2002
Preis: € 7,50
ISBN-10: 3774267103
ISBN-13: 978-3774267107
Werner Skrentny:
Zu Fuss durch Hamburg. 21 Stadtteilrundgänge durch Geschichte und Gegenwart.
Europäische Verlagsanstalt 2006
Preis: € 14,90
ISBN-10: 3434525904
ISBN-13: 978-3434525905
Stefan Beuse:
Gebrauchsanweisung für Hamburg.
Piper 2009
Preis: € 14,95
ISBN-10: 3492275869
ISBN-13: 978-3492275866
Lou A. Probsthayn:
Hamburg Geheim. Die unbekannten Seiten der Stadt.
Boyens Buchverlag 2003
Preis: € 10,-
ISBN-10: 3767213672
ISBN-13: 978-3767213678
Franklin Kopitzsch und Daniel Tilgner:
Hamburg Lexikon.
Ellert & Richter 2005
Preis: € 29,95
ISBN-10: 3831901791
ISBN-13: 978-3831901791
Cornelia Franz:
HB Bildatlas Hamburg.
HB Verlag 2007
Preis: € 8,50
ISBN-10: 361606158X
ISBN-13: 978-3616061580
Curt Grobecker:
Hafen Hamburg. Sechs Jahrzehnte Erfolgsgeschichte.
Koehlers Verlagsgesellschaft 2004
Preis: € 39,90
ISBN-10: 3782209060
ISBN-13: 978-3782209069
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